Thilo Mischke erlebte bei den Dreharbeiten zur Doku-Reihe 'Undercovered' Todesängste

Thilo Mischke überschreitet seine Grenzen
Thilo Mischke © Cover Media

Thilo Mischke (35) stand bei den Dreharbeiten zu 'Undercovered' immer wieder Todesängste aus. 

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Neue Doku-Reihe 'Undercovered'

Für seine neue Doku begab sich der Moderator ('Heiß und Fettig!') auf eine gefährliche Weltreise, in der er mit Auftragskillern spricht, illegalen Goldgräbern in den Dschungel folgt, zwischen die Fronten verschiedener Gangs in El Salvador gerät und sich auf die Spuren des Kokainhandels macht. Fast täglich überschritt Thilo dabei seine Grenzen, stand immer wieder Todesängste durch, zum Beispiel in Zentralamerika. 

"El Salvador war seelisch brutal. Ich hatte permanent Angst, egal wo ich war. Ich hatte Angst, als mich der Taxifahrer mit 150 Stundenkilometern durch die Straßen gefahren hat, bloß, damit er schnell weg ist, wenn jemand schießt", berichtete der Star von den Dreharbeiten im 'B.Z.'-Interview. 

15 verschiedene Länder hat der Reporter im Zuge der 80-tägigen Dreharbeiten bereist. Den riskanten Geschichten, die er dabei erzählt, steht er mit gemischten Gefühlen gegenüber: "Die Geschichten müssen immer krasser werden, damit ich diesen Moment des Beeindrucktseins empfinde. Sehr zur Sorge meiner Eltern, deshalb habe ich ihnen von vielen Geschichten erst im Nachhinein erzählt. Ich wusste, sie würden sich verrückt machen, wenn ich ihnen sage: 'Ich bin jetzt neun Tage in El Salvador, aber googelt mal nicht.'"

Wie der Moderator auf die Idee kam, hautnah über Themen wie Gewalt, Drogen, Korruption und Mafia zu berichten, erklärte er gegenüber der 'Osnabrücker Zeitung': "Ich habe mir immer gewünscht, so Fernsehen zu machen, wie ich Printjournalismus mache, nämlich nach festen Regeln, mit aufwendiger Recherche und ohne Skript. Darum habe ich ProSieben vorgeschlagen: Ich möchte ganz nah ran, völlig unverstellt. Davon war man beim Sender begeistert und hat gesagt: Junge, mach!" 

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