Thekla Carola Wied spricht über den Tod

Thekla Carola Wied
Thekla Carola Wied © Cover Media

Thekla Carola Wied (71) glaubt, dass das Sprechen über den Tod die Angst vor dem Sterben nehmen kann.

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Wichtiges Thema

Die Schauspielerin, die heute Abend [30. März] im ZDF-Demenz-Drama 'Sein gutes Recht' zu sehen ist, diskutiert mit ihrem Mann Hannes Rieckhoff immer ganz offen über das unangenehme Thema, denn sie findet: "Sich nicht mit dem Tod zu beschäftigen, ist ein Fehler."

Das Ehepaar sei da auch immer einer Meinung gewesen, dass das Verdrängen nichts bringt, erklärte sie im Interview mit der 'Bild'-Zeitung. "Wir sprechen über das Sterben und wir sprechen über den Tod. Das mindert die Angst. Wir wissen doch, dass es jeden trifft. Wir sind alle nur vorübergehende Gäste auf der Welt. Und wenn wir ehrlich sind: 70 ist nicht die neue 50 ...", lachte sie.

Mit ihren 71 Jahren fühle sie sich zwar nicht alt, allerdings weiß Thekla Carola Wied auch, dass sie nicht unsterblich ist. "Natürlich frage ich mich oft, wie viele schöne Sommer ich noch erlebe. Neun oder zehn? Ich weiß doch, dass die Zeit abläuft. Und wie schnell vergehen zehn Jahre? Das ist schon unheimlich. Wir müssen das Verfallen alle lernen", betonte sie.

Obwohl sie das Renteneintrittsalter bereits überschritten hat, sieht die TV-Lady keinen Grund, sich aus der Schauspielerei zurückzuziehen. "Wenn ich noch das Glück habe, ein paar schöne Stoffe zu bekommen", erklärte sie im Gespräch mit der 'tz', "warum sollte ich nicht weiter drehen?"

'Sein gutes Recht' sei für sie sogar "eine der schönsten Fernseharbeiten in den vergangenen 40 Jahren" gewesen, gab sie weiter zu. Vom Drehbuch war sie sofort begeistert. "Demenz ist ein so brennendes gesellschaftliches Thema, das immer mehr Menschen betrifft."

'Sein gutes Recht' zeigt das ZDF heute um 20:15 Uhr. Neben Thekla Carola Wied stand Matthias Habich (75, 'Der Untergang') für den Fernsehfilm vor der Kamera.

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