The Overtones - Vom Maler zum Sänger

The Overtones - Vom Maler zum Sänger

Vom Maler zum Sänger - The Overtones haben einen steinernen Weg hinter sich

The Overtones formierten sich bereits im Jahr 2006 und sie brauchten einige Zeit, um dort hinzukommen, wo sie heute sind – kein Wunder, dass sie fast vor Ehrgeiz platzen.

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Ihre Tourneen werden immer größer, aber für die Jungs können sie gar nicht groß genug sein. Am Ende ihrer ausverkauften Tour kündigten sie im März eine inzwischen ebenfalls ausverkaufte Tour durch die Nationaltheater an, die im Oktober beginnt und auf der sie in so renommierten Häusern wie dem Palladium in London auftreten werden.

Vor ihrem Durchbruch absolvierten The Overtones endlose Auftritte und verschickte unablässig Demotapes. Um sich über Wasser zu halten, arbeitete jeder von ihnen in einem Nebenjob, der ihnen Zeit stahl, die sie lieber im Übungsraum verbracht hätten. Doch dann kam Darren mit einer überzeugenden Lösung. Er und Mike hatten sich bereits früher von Zeit zu Zeit mit Maler- und Renovierungsarbeiten etwas dazu verdient, und sie beschlossen, gemeinsam eine Firma für alle zu gründen. So konnten sie Geld verdienen und trotzdem so viel üben, wie sie wollten. Bei einem ihrer ersten Aufträge renovierten sie ein Büro in der Oxford Street. Die Arbeit war langwierig und anstrengend, und eines Tages versammelten sie sich während der Mittagspause in einer Nebenstraße, um für einen Auftritt am selben Abend zu üben.

Man muss nicht erwähnen, dass fünf Männer mit ihrem Gesangstalent, die noch dazu unverschämt gut aussehen – selbst in Overalls – nicht unbeachtet bleiben würden, und schon nach kurzer Zeit blieb eine beeindruckte Passantin stehen, starrte sie an und drängte ihnen ihre Visitenkarte auf. „Sie arbeitete in einer Plattenfirma“ erzählt Lachie und strahlt, wenn er sich daran erinnert. „Sie schien beeindruckt zu sein.“

Und das war sie auch. Drei Tage später saßen die fünf im Konferenzzimmer von Warner und bewiesen, dass sie so ziemlich alles singen können. Es gelang ihnen, alte Klassiker aus der Vergessenheit zu retten, ihnen neuen Schwung und Sinn einzuhauchen und ihnen eine gehörige Portion Liebenswürdigkeit zu verleihen. Als sie das Gebäude verließen, hatten sie einen Vertrag für die Aufnahmen von fünf Alben in der Tasche. Der Geschäftsführer von Warner Music Entertainment nannte sie später „die Entdeckung des Jahres“.

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