The Da Vinci Code: Geteilte Meinung

Tautou wird der Star-Rummel zuviel

The Da Vinci Code: Geteilte Meinung

Mit der Weltpremiere des Thrillers "Das Sakrileg" ("The Da Vinci Code") wurden am Mittwochabend die 59. Internationalen Filmfestspiele in Cannes eröffnet. Zu den Stargästen der Eröffnungsgala gehörten unter anderem die "Sakrileg"-Darsteller Tom Hanks und seine Kollegin Audrey Tautou, die in einem gerafften, strahlend weißen Mini-Abendkleid erschien.

Die Französin, die ab heute mit "The Da Vinci Code - Sakrileg" in den Kinos zu sehen ist, wurde im Jahr 2001 durch ihre Rolle in "Die wunderbare Welt der Amélie" berühmt. Der Rummel um ihre Person ist ihr allerdings mittlerweile zu viel geworden. Die Schauspielerin gab laut Onlinedienst Femalefirst bekannt, ihre Karriere nach diesem Film beenden zu wollen. Sie möchte lieber ihre Ruhe haben und nicht erkannt werden.

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'Viel Lärm um nichts'?

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Der mit Spannung erwartete Eröffnungsfilm wurde von den Kritikern nach der Pressevorführung am Dienstag teilweise heftig verrissen. Schon im Vorfeld hatten Vatikan und christliche Organisationen gegen die Hollywood-Produktion in vielen Ländern wegen angeblich "gotteslästerlicher Inhalte" Proteste angekündigt. "Viel Lärm um nichts", meinte diesbezüglich ein amerikanischer Kritiker in einem Interview nach der Vorstellung. Lou Lumenick von der "New York Post" hielt dagegen und fand nur lobende Worte: Der Film sei so unwiderstehlich wie das Buch.

Im Wettbewerb um die Goldene Palme von Cannes, die am 28. Mai in der französischen Mittelmeerstadt vergeben wird, stehen in diesem Jahr 20 Produktionen aus 13 Ländern. Deutsche Beiträge sind im Wettbewerb nicht vertreten, es laufen aber mehrere Werke deutscher Filmemacher in den Nebenreihen des Festivals. Auf einen Favoriten für die "Goldene Palme" will sich zur Zeit noch keiner festlegen. Im vergangenen Jahr kürte die Jury das Drama "L'Enfant" der belgischen Brüder Jean-Pierre und Luc Dardenne mit dieser Auszeichnung. Dieses Jahr werden die Preise am 28. Mai vergeben.

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