Tessa Mittelstaedt: Letzter 'Tatort' ging an ihre Grenzen

Tessa Mittelstaedt
Tessa Mittelstaedt © coverme.com

Für Tessa Mittelstaedt (39) war ihr Abschied vom Kölner 'Tatort' kein leichtes Unterfangen.

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Das war's!

Gestern Abend sah man die Seriendarstellerin ('Heiter bis tödlich: Morden im Norden') zum letzten Mal in der Rolle der Assistentin Franziska Lüttgenjohann. Die Folge, die den Titel 'Franziska' trug, war harter Tobak - für die Zuschauer, denen der Fall erst um 22.00 Uhr gezeigt wurde, aber auch für Mittelstaedt selbst, wie sie im Gespräch mit 'WDR.de' enthüllte. "Es gab zwei Momente, die auch an meine Grenzen gingen. Da musste ich aus den Szenen kurz aussteigen und mir ganz klar machen: Das bist nicht du, das ist Fiktion, was wir hier machen", berichtete sie.

In der Folge wird ihre Figur von einem Mörder und Vergewaltiger als Geisel genommen und letztendlich getötet. "Bevor ich wieder in die Szene einsteigen konnte, musste ich mich erstmal sammeln. Für mich ist dieser Tatort die anspruchvollste Arbeit, die ich bisher habe machen können", gestand die Blondine.

Auf die Frage, warum sie sich für den Ausstieg entschied, antwortete Mittelstaedt: "Es war eine längere Entscheidung. Das Aufgabenfeld wäre irgendwann erschöpft gewesen."

Nun möchte sich die Schauspielerin von einer anderen Seite zeigen. "Dieses Jahr habe ich eine Rolle in dem Kinofilm 'Der blinde Fleck' übernommen, habe meine ersten Hörspiele gemacht und Lesereisen mit Autorinnen." Außerdem schreibe sie ein Drehbuch: "Das ist wahnsinnig spannend. Bei mir gibt es gerade so eine Aufbruchstimmung und die genieße ich sehr."

Privat ändert sich ebenfalls bald vieles für sie: In wenigen Tagen wird Mittelstaedt Mutter - ein weiterer Grund, weshalb der Abschied vom 'Tatort' zwar schwierig, aber trotzdem richtig für sie sei. "Ich springe in ein neues Leben. Wahrscheinlich ist das mutig. Aber ich bin zuversichtlich. Der Wunsch nach Veränderung war einfach größer", sagte Tessa Mittelstaedt, die 13 Jahre lang die Franziska spielte, gegenüber 'Bild'.

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