Terror in Paris: So reagieren Promis auf den feigen Anschlag

Moderatorin Sabine Christiansen hat lange Jahre in der Nähe des Anschlagsortes gelebt. TV-Moderatorin Sabine Christiansen und ihr Ehemann kannten einige der Opfer sogar persönlich.

Sabine Christiansen kannte einige der Ermordeten

Viele Prominente äußern sich bestürzt über den Terroranschlag in Paris, wo mindestens zwölf Mitarbeiter einer Satire-Zeitschrift kaltblütig niedergeschossen wurden - vermutlich von radikalen Extremisten. Moderatorin Sabine Christiansen und ihr Ehemann Norbert Medus haben in der Nähe des Anschlagsortes gelebt, kannten einige der Todesopfer persönlich.

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Als am Dienstag in Paris tausende Menschen spontan auf die Straßen gingen, um gegen den Terror zu demonstrieren, wäre die 57-Jährige gerne dabei gewesen. "Wir haben lange in diesem elften Bezirk gewohnt, ganz in der Nähe vom Place de la République", erzählt der TV-Star im RTL-Interview. "Insofern waren eben auch viele der ehemaligen Nachbarn und der Kinder der Freunde dort (bei der Demonstration; Anm. der Red.). Das ist eine Sache, die sehr nahe kommt."

Nach den Anschlägen formiert sich eine Welle der Solidarität. Die Menschen stllen sich unter der Losung 'Je suis Charlie‘, also 'Ich bin Charlie‘, gegen den Terror. 'Charlie Hebdo' hieß das Magazin, auf das der Angriff verübt wurde.

Aber was ist jetzt der richtige Umgang mit dem Terror? Man könnte meinen, dass es vor allem für Prominente schwierig ist, weil sie selbst schnell zur Zielscheibe werden können. Viele haben Angst, sich vor einer Kamera zu äußern - aber manche schweigen nicht, so wie Hollywoodstar Meryl Streep bei einer Filmpremiere in Los Angeles: "Schrecklich, schrecklich, schrecklich. Einfach nur traurig! Die Schlussfolgerung daraus ist, dass man Spaß am Leben haben und tolerant und achtsam sein sollte." Madonna postete: "Morden im Namen von Gott ist keine Idee von Gott." Queen Elisabeth äußerte sich so: "Wir sind heute mit unseren Gedanken und Gebeten bei den Opfern."

"Wir haben in Frankreich eine so offene Gesellschaft, dass es einem so fürchterlich leid tut, dass sich dieses Bild jetzt ändert und dass wir alle mit einer gewissen Angst im Herzen herumlaufen, die wir nicht haben dürfen", sagt Christiansen und erklärt: "Das wäre das Letzte, was wir den Tätern jetzt gönnen sollten - jetzt Angst zu haben und Angst zu zeigen."

Foto: dpa

Bildquelle: deutsche presse agentur
 
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