Terror in Brüssel: So äußern sich Oliver Kalkofe, Dunja Hayali, Hans Sarpei & Co. zu den Anschlägen

Terror in Brüssel: So geschockt sind die deutschen Promis
Boris Becker setzte sich am Dienstag wortlos für Frieden ein © instagram.com/borisbeckerofficial

Der Terror des Dienstags hat Ratlosigkeit und Bestürzung gebracht - und zwar aller Orten: In Belgien ebenso wie in Deutschland, unter Stars ebenso wie unter Politikern. Auch ein Blick auf die Tweets der Promis zeigt, wie sehr die Geschehnisse allen unter die Haut gegangen sind. Von Wut über verzweifelte Appelle bis hin zu stummem Beileid reichte das Spektrum der Gefühle.

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Dunja Hayali, Boris Becker ...

 

Längere Posts verfassten bald nach den Anschlägen etwa die TV-Bekanntheiten Oliver Kalkofe (50) und Dunja Hayali (41). "Nehmen wir die Anschläge diesmal vielleicht einfach mal als Anlass, still zu sein. Mal wieder echtes Mitgefühl zu empfinden, ohne Wut oder Hass. Und nachzudenken", empfahl Kalkofe auf Facebook als bestes Mittel, um eine Spirale der Gewalt zu vermeiden. Stille Einkehr, so meinte Moderator, zeige dem Terrorismus am deutlichsten, "wohin er sich seine Bomben demnächst schieben kann".

Hayali hatte für ihre Facebook-Fans ein spürbar im Gefühl der Bestürzung verfasstes Wort-Stakkato parat. Auch sie empfahl eindringlich, Wut und Hass nicht Eingang in das Denken und Fühlen zu gewähren: "Geschockt. fassungslos. nach der türkei jetzt belgien. terror bleibt terror. egal wo, egal von wem. aber dieser hass vergiftet alles. er bombt sich fest: in taten, in worte. aber hoffentlich nicht in unsere köpfe, in unsere herzen. mehr worte habe ich nicht."

In ähnlicher Manier erklärte auch Revolverheld-Sänger und TV-Juror Johannes Strate (36), er sei "erschüttert" über die Ereignisse: "Lasst uns Liebe und positive Gedanken schicken und dabei nicht vergessen: Terror gehört zu keiner Religion!" Musiker-Kollege Peter Maffay (66) fragte sich in aller Kürze: "Leute, wann begreifen wir alle, dass es nur gemeinsam geht?" Kraftklub verkündeten, augenscheinlich ernüchtert: "Wir wandern aus. Auf den Mond."

 

Hans Sarpei ganz besonnen

 

Selbst ein Experte des schnellen Wortwitzes äußerte sich am Dienstag betont besonnen: Ex-Kicker Hans Sarpei. "Wo Gewalt angewandt wird, da wird Gewalt geweckt", erklärte der 39-Jährige auf Facebook - die Attentate seien "unbegreiflich" und "schrecklich". "Wenn wir jedoch weiterhin dem Irrglauben unterliegen, dass wir mit Kriegen und Waffenlieferungen Frieden erhalten, dann wird der Terror noch stärkeren Einzug in unseren Leben erhalten", plädierte Sarpei für eine politische Kursänderung.

Andere Sportstars fassten sich auf Twitter und Instagram kürzer. Stabhochsprung-Ass Raphael Holzdeppe (26) fragte sich: "Wie können Menschen so etwas machen??!!" Fußball-Nationalspieler Lukas Podolski (30) teilte schlicht die Hashtags "#PrayForBelgium" und "Bruessel". Boris Becker ließ gleich vollends Bilder sprechen - und postete auf Instagram ein Peace-Zeichen in den Landesfarben Belgiens.

 

Schropp sucht den Resetknopf

 

Erschüttert zeigten sich schließlich auch mehrere TV-Stars: "My heart goes out to Brussels! So heartbreaking! #JeSuisBruxelles" postete Veronica Ferres (50, "Rossini") auf Twitter. Ratlosigkeit blieb bei Schauspielkollege Jochen Schropp (37): "If only we knew how..." schrieb er unter ein Instagram-Bild, das einen "Resetknopf" für den Weltenlauf abbildet.

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