Terror-Anschläge in Paris: So äußern sich Thomas Müller, Bastian Schweinsteiger und Madonna

Terror-Anschlag in Paris: So reagieren die Promis weltweit.
Thomas Müller kann die schlimmen Ereignisse aus Paris gar nicht fassen. © Bongarts/Getty Images, Matthias Hangst

So gehen Promis mit den Ereignissen aus Paris um

Seit dem 13. November 2015 ist nichts mehr wie es war. Die Terroranschläge in Paris haben Frankreichs Hauptstadt für immer verändert. Über hundert Menschen sind in dieser Nacht dem Terror zum Opfer gefallen, viele weitere wurden schwer verletzt. Die Welt steht nach dieser kaltblütigen Tat unter Schock, doch der Zusammenhalt und die Anteilnahme ist immens. Menschen weltweit zeigen, dass Frankreich in diesen schweren Stunden nicht alleine ist. Auch Promis zeigen sich in den sozialen Netzwerken bestürzt, wenden sich auf ihren Konzerten an die Fans und schildern ihre ganz persönlichen Erlebnisse mit der Tragödie.

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Thomas Müller, der während der Anschläge auf dem Spielfeld im Stadion Stade de France stand, hat sich nun ebenfalls zwei Tage nach den schrecklichen Taten zu Wort gemeldet. Via Facebook richtete er folgende Worte an seine Fans: "Nach diesen schockierenden, grausamen Terroranschlägen beim Länderspiel in Paris hat uns der DFB erst einmal nach Hause geschickt. Es hat gut getan, zwei Tage bei der Familie zu sein. Ich kann immer noch nicht begreifen, was am Freitag passiert ist. Die Brutalität der Attacken überfordert meine Vorstellungskraft. Auf diesem Wege möchte ich den Angehörigen und Freunden der Opfer mein tiefes Mitgefühl und mein aufrichtiges Beileid aussprechen."

Auch sein Team-Kollege Bastian Schweinsteiger konnte kaum fassen, was in Paris passiert ist. Auf seiner Facebook-Seite schrieb er: "Ich bin immer noch fassungslos darüber, was am Freitag passiert ist. Ich möchte allen, die von dieser Tragödie betroffen sind, mein tiefstes Mitgefühl aussprechen. Zusätzlich möchte ich allen Opfern in Beirut gedenken, die bei den Anschlägen am Tag zuvor ums Leben gekommen sind.

Egal, aus welchem Teil der Erde man kommt oder welcher Religion man angehört - wir sind vereint."

Pop-Ikone Madonna hat ihr Konzert in Stockholm nur einen Tag nach den Anschlägen nicht abgesagt. "Warum bin ich hier oben, tanze und habe Spaß, wenn Menschen um ihre Geliebten weinen, die sie verloren haben?", fragt die Sängerin ihre Fans. "Wir arbeiten hart und wir verdienen es Spaß zu haben, Es hat niemand das Recht, uns davon abzuhalten, das zu tun, was wir lieben", gibt sich Madonna kämpferisch, doch ihre Stimme bricht. Als sie ihren Welthit 'Like A Prayer' anstimmt, verwandelt sich die ganze Arena in ein Lichtermeer und Madonna singt mit Tränen in den Augen weiter.

U2 legen nach den Terror-Anschlägen in Paris Blumen nieder.
Die Band U2 legt vor dem Konzertsaal 'Bataclan' Blumen nieder. © dpa, Malte Christians

Auch Teenie-Star Justin Bieber zeigt Anteilnahme: "Es wurden so viele Menschen verletzt, so viele sind gestorben. Ich fühle mit ihnen. Wenn wir alle einen kleinen Teil dazu beitragen, können wir die Welt so viel besser machen." Bei seinem Konzert in Los Angeles bricht er auf der Bühne in Tränen aus. Die irische Rockband U2 hätte am Samstag ein Konzert in Paris spielen sollen. Ihr Auftritt musste abgesagt werden, weil den Verantwortlichen der Stadt Paris zufolge die Sicherheit nicht gegeben war. Stattdessen sind Bono und die anderen Band-Mitglieder zu dem Konzertsaal 'Bataclan', einem der Anschlagsorte, gefahren und haben Blumen niedergelegt.

Persönlich betroffen sind Moderatorin Margarethe Schreinemakers und Casting Director Rolf Scheider. "Es ist so super traurig...aber unseren Lütticher Freund und seine Frau, die mit ihm diesen sinnlosen Tod in Paris sterben musste, gibt es nicht mehr", schreibt Schreinemakers auf ihrer Facebook-Seite. "Wir denken an dich, an deine Frau, eure Familien, deine Lieben, deine Freunde...und an die vielen, vielen anderen, die einfach nur zur falschen Zeit am falschen Ort waren."

Rolf Scheider wohnt direkt um die Ecke vom 'Bataclan'. "Hier gehe ich jeden Tag vorbei. Es ist meine Heimat. Weißt du, wie viele Partys ich dort gefeiert habe?", erzählt er im Interview mit RTL. Am Abend des Terrors kommt der Wahl-Pariser gerade von einer Vernissage. Wäre er nur ein paar Minuten eher gekommen, hätte auch er unter den Opfern sein können - so wie die Schwester eines guten Freundes. Sie wurde laut Rolf "einfach auf der Straße auf dem Weg nach Hause" erschossen. "Warum schießt man Leute ab? Warum? Es ist wie eine andere Welt, es ist nicht mehr mein Paris. Es ist ein Terror-Paris", sagt Rolf und spricht damit sicherlich vielen von der Seele.

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