Taylor Swift: Sieg vor Gericht

Taylor Swift: Sieg vor Gericht
Taylor Swift © Cover Media, CoverMedia

Radio-DJ hat das Nachsehen

Taylor Swift (27) kann aufatmen: Der Verleumdungsprozess gegen sie ist zu ihren Gunsten ausgefallen.

Die US-Sängerin ('Bad Blood') musste sich am Freitag [11. August] für die Urteilsverkündung des Richters im Fall gegen den Radio-DJ David Mueller vor Gericht in Denver, Colorado, einfinden. Der hatte behauptet, dass er wegen ihr seinen Job bei dem Radiosender KYGO-FM verlor. Im Jahr 2013 hatte er Taylor bei einem Meet-and-Greet angeblich an den Po gefasst, was seinen Ruf nachhaltig ruinierte.

Richter William Martinez entschied nun, dass sich der Verdacht der Verleumdung nicht erhärtet hat - schließlich habe die Musikerin nicht direkt Muellers Entlassung veranlasst. Abgeschlossen ist der Gerichtsprozess aber noch nicht, Taylor reichte nämlich Gegenklage ein und beschuldigte ihn der sexuellen Belästigung.

"Es war auf jeden Fall ein Grapscher, ein sehr langer Grapscher", sagte der Star am Donnerstag [10. August] im Zeugenstand. "Es war lang genug, um mir mit absoluter sicher zu sein, dass es Absicht war. Er ließ die Hand auf meiner nackten Ar***backe, während ich mich mit Unwohlsein von ihm entfernte."

Anschließend bestätigte auch Taylors Bodyguard, dass es zu dem Pograpscher kam: "Ich weiß zwar nicht, wie lange seine Hand dort verharrte, aber ich kann euch sagen, dass er seine Hand unter ihren Rock gelegt hat. Sie hat sie dann runtergedrückt." Eingeschritten sei er nicht, weil sie ihm keinen Anlass dazu gegeben hätte. "Ich warte auf ihre Anweisungen und sie hat einfach mit dem Foto weitergemacht", erklärte der Leibwächter.

Wie Taylor selbst enthüllte, saß bei ihr der Schock in dem Moment so tief, dass sie unfähig war zu reagieren. "Ich sagte einfach in einer monotonen Stimme: 'Danke fürs Kommen'. Und dann waren sie weg", so ihre Aussage.

Ob Taylor Swift auch in dieser Frage Recht bekommt, zeigt sich am Montag.

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