Taylor Swift: Das sagt der Regisseur zum umstrittenen Video

Taylor Swift: Das sagt der Regisseur zum umstrittenen Video
Der neueste Musikclip von Taylor Swift, hier bei den MTV Video Music Awards, steht in der Kritik © Jordan Strauss/Invision/AP

Der neue Musikclip zum Song "Wildest Dreams" von Pop-Prinzessin Taylor Swift (25) erhitzt die Gemüter. Heiß wird an vielen Stellen darüber diskutiert, ob das Video wohl rassistisch sei. Obwohl der Clip an einem Filmset im Afrika der 1950er Jahre spielt, ist nirgendwo ein Schwarzer zu sehen. Joseph Khan (42), Regisseur des Musikvideos, spricht nun ausführlich über die Vorwürfe.

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Clip ist "geschichtstreu"

Klassische Hollywood-Romanze

"In diesem Video geht es nicht um Kolonialismus, sondern um eine Liebesgeschichte am Set eines Films in Afrika im Jahr 1950", erklärte er gegenüber dem US-amerikanischen "National Public Radio". "Das Video basiert auf klassischen Hollywood-Romanzen wie der von Elizabeth Taylor und Richard Burton und auf Filmklassikern wie ,African Queen', ,Jenseits von Afrika' und ,Der englische Patient', nur um einige zu nennen". Tatsächlich seien auch einige schwarze Schauspieler zu sehen, das falle aber kaum auf, da er selten auf die Gesichter der Crew geschnitten habe.


Außerdem stünden hinter dem Clip ausschließlich Farbige als Schlüsselfiguren - Khan selbst ist koreanischer Abstammung und Produzentin Jil Hardin und Editor Chancler Haynes sind Afroamerikaner. "Wir haben zusammen entschieden, dass es nicht geschichtstreu gewesen wäre, mehr schwarze Schauspieler in die Crew aufzunehmen." Dann hätte man ihnen womöglich vorgeworfen die Geschichte umzuschreiben. Sie alle seien Stolz auf ihre Arbeit. Außerdem stünde "keine politische Agenda" hinter dem Video. Swift wolle zudem alle Erlöse aus dem Clip an die African Parks Foundation spenden, "um die vom Aussterben bedrohten Wildtiere des Kontinents zu bewahren und die lokalen Ökonomien zu unterstützen."



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