Taylor Momsen: Mein Privatleben geht keinen was an

Taylor Momsen
Taylor Momsen © Cover Media

Taylor Momsen (20) möchte ihre Privatsphäre bewahren.

- Anzeige -

Hört meine Musik

Die Frontfrau von 'The Pretty Reckless' wird wegen ihrer Texte und freizügigen Outfits in der Öffentlichkeit kritisiert, aber das ignoriert sie: "Ich lebe mein Privatleben nicht öffentlich. Was ich mache, geht niemanden was an", wetterte die Blondine im Gespräch mit 'Kerrang!'. "Wenn jemand ein Bild von mir macht, wo ich rauche, nennen sie mich ein schlechtes Vorbild. Glaubt mir, ich will nicht rauchen - es ist schlimm und ich versuche damit aufzuhören. Aber ich kann nichts dagegen tun. Wenn ihr das Foto im Internet veröffentlicht, dann ist es euer Fehler - ihr seid das schlechte Vorbild!" Sie habe nicht vor, sich immer gesellschaftskonform zu verhalten - denn dazu sei sie nicht Musikerin geworden. "Ich bin Künstlerin. Meine Musik ist das Vorbild, nicht ich als Mensch. Wenn ihr etwas über mich erfahren wollt, hört euch meine Musik an."

Viele der Songs von 'The Pretty Reckless' haben religiöse Untertöne und die Sängerin gab zu, dass sie katholische Schuldgefühle in ihrer Kindheit beigebracht kam. Viele Eltern beschwerten sich, dass die Lieder nicht für Kinder geeignet sind, aber die Band will sich nicht ändern. Das neue Album heißt 'Going to Hell' und Momsen wollte gleich Missverständnisse aus dem Weg räumen: "Ich bin keine Satanistin. Das sage ich hier überhaupt nicht. Es ist ein bisschen unheimlich, wenn die Leute gleich so übertreiben. Sie glauben an eine oberflächliche Art von Hölle. Sie verstehen aber nicht, worum es bei der Platte geht. Meine Perspektive hat sich verändert, seit ich durch die Welt toure. Es gibt so viele Probleme und niemand scheint darüber zu schreiben. Sei es Gleichberechtigung, die ungleiche Verteilung von Macht. Wir behandeln unseren Planeten nicht richtig und wir behandeln uns auch untereinander nicht richtig", führte Taylor Momsen ihre Version von Hölle aus.

© Cover Media

— ANZEIGE —