Taufe von George: William und Catherine brechen wieder mit der Tradition

Prinz William und Herzogin Catherine Taufe Prinz George: Sie brechen mit der Tradition
Bei der Taufe des kleinen Prinz George werden nur die engsten Bezugspersonen anwesend sein. © WENN.com, DSO/SBM/CBJ/ZDS

Nur die engsten Familienmitglieder sind bei der royalen Taufe

Prinz William und Herzogin Catherine brechen wieder einmal mit den Traditionen und überraschen ihr Umfeld mit Entscheidungen, die alles andere als konservativ sind. Wie jetzt bekannt wurde, setzen die beiden bei der Taufe ihres royalen Babys Prinz George am 23. Oktober 2013 - anders als bisher üblich - auf eine Zeremonie in ganz kleiner Gesellschaft. So klein, dass sogar bedeutende Mitglieder der Königsfamilie nicht eingeladen sein sollen.

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Williams Tanten, Prinzessin Anne und Herzogin Sophie von Wessex, sollen angeblich ebenso wenig dabei sein wie seine beiden Onkel Prinz Andrew und Prinz Edward. Dies berichtet die britische Zeitung 'Daily Mail'. Schon vor einiger Zeit soll Prinz William bei der ihm vorgeschlagenen Gästeliste gesagt haben, dass er die meisten darauf "kaum kenne", wie ihn ein Freund zitiert. Nun gut, das dürfte auf seine Tanten und Onkel nicht zutreffen, aber bei der Entscheidung, die Gästeliste radikal zu kürzen, dürften diese nun trotzdem das Nachsehen haben.

So sollen tatsächlich nur die allerengsten Bezugspersonen bei der Taufe des künftigen Königs von Großbritannien dabei sein. Das wären neben den Eltern von William und Catherine natürlich auch Queen Elizabeth II. und Prinz Philip, aber auch die Geschwister der beiden, Prinz Harry sowie Pippa und James Middleton. Die endgültige Gästeliste wird aber erst unmittelbar vor der Tauffeier veröffentlicht werden, ebenso die Namen der sechs Paten. Als mögliche Kandidaten gelten Williams Privatsekretär Jamie Lowther-Pinkerton (53), sein engster Freund Thomas van Straubenzee (31) und seine frühere Nanny Tiggy Legge-Bourke (48).

Auch die Wahl der Taufkirche überraschte bereits, denn schon da haben William und Catherine für einen Bruch mit den Traditionen gesorgt. Statt im Musikraum des Buckingham Palasts, wo bislang die meisten royalen Taufen inklusive der von Prinz William selbst stattgefunden hatten, wird der kleine George in der Taufkapelle des St. James Palasts getauft. Der Grund: Die Kapelle ist kleiner und viel persönlicher als die im Buckingham Palast.

Aber es gibt auch einen ganz persönlichen Bezug von William und Catherine zu der Taufkapelle im St. James Palast. Hier wurde Catherine im April 2011, unmittelbar vor der Traumhochzeit, anglikanisch konfirmiert. Und, noch viel bewegender, Prinzessin Diana nach ihrem schrecklichen Unfalltod im Jahr 1997 aufgebahrt. In genau dieser Kapelle konnten sich die damals noch jungen Prinzen William und Harry von ihrer geliebten Mutter verabschieden, bevor die 'Königin der Herzen' zu Grabe getragen wurde. Mit der Taufe ihres Erstgeborenen an genau diesem Ort brechen William und Catherine also nicht nur mit der Tradition, sondern setzen auch ein besonders emotionales Zeichen.

Bildquelle: Wenn

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