Sylvie van der Vaart im Interview: Kinderwunsch ging nicht in Erfüllung

Sylvie van der Vaart
Sylvie van der Vaart blickt optimistisch in die Zukunft

Der Brustkrebs veränderte alles

Das Jahr 2013 war für Sylvie van der Vaart kein leichtes, sondern geprägt von persönlichen Niederlagen, Enttäuschungen und öffentlichen Bloßstellungen. Im Interview mit RTL sprach die hübsche Moderatorin jetzt ganz offen. Sie redete auch über den Brustkrebs, der 2009 bei ihr entdeckt wurde. Eine Schockdiagnose, die alles veränderte. "Es ist keinem Menschen gegönnt, mit 31 Jahren Krebs zu bekommen", so die Holländerin.

- Anzeige -

Nach der Chemotherapie war es dann der sehnlichste Wunsch von Sylvie und Noch-Ehemann Rafael, ein Geschwisterchen für Damian (7) zu bekommen. "Fünf Jahre lang konnten wir uns unseren Kinderwunsch nicht erfüllen. Das haben wir wegen dem Schicksal nicht geschafft. Das ist ein Fakt", so Sylvie. Heute sagt sie, dass die Liebe am Ende auch deshalb gescheitert ist.

Nun erfüllt ausgerechnet ihre ehemals beste Freundin Sabia Boulahrouz diesen Wunsch. Im April soll es soweit sein. Dann bringt die neue Frau an Rafaels Seite das erste gemeinsame Kind zur Welt. Ein Schlag für Sylvie. Doch wer erwartet, dass sie bitter oder gar missgünstig reagiert, täuscht. Im Gegenteil. "Ich habe im Interview mit dem Telegraaf (Anm. d. Red.: niederländische Tageszeitung) gesagt, dass ich es den beiden von ganzem Herzen gönne. Das meine ich im Ernst. Ich weiß, wie sehr sich Rafael das gewünscht hat." Trotzdem ist ihr auch deutlich anzumerken, wie schmerzhaft die Situation für sie ist. "Natürlich war das bei mir eine Traurigkeit. Eine Realisation, dass ich ihm das diese Jahre nicht geben konnte."

Nach all den Rückschlägen, die Sylvie verkraften musste, zeigt sie eins ganz deutlich: Sie will die Vergangenheit hinter sich lassen und nach vorne blicken. "Ich hoffe, es ist mir gegönnt, dass ich nochmal so eine große Liebe erleben kann und vielleicht nochmal ein Kind bekommen kann."

Wenn alles gut geht, startet die 35-Jährige als Sylvie Meis ins neue Jahr - ihrem Mädchennamen, den sie nach der Scheidung wieder annehmen will.

Foto: Splash

— ANZEIGE —