Sylvie Meis: "Ich war traurig, verletzt und gestresst"

Sylvie Meis: "Ich war traurig, verletzt und gestresst"
Moderatorin Sylvie Meis spricht über die schwierigste Zeit in ihrem Leben. © KCS Presse / Splash News

Chemotherapie war die schwierigste Zeit

Es war sicherlich die schwierigste Zeit in ihrem Leben: Sylvie Meis (35) beschreibt nun, wie schlimm die Phase ihrer Brustkrebserkrankung und die Folgen der Operation inklusive der körperlich äußerst belastenden Chemotherapie für sie gewesen waren. Dass sie gerade in diesem Zeitraum auch einige Fehler gemacht habe, will sie gar nicht beschönigen.

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"Ich bin weder Kunst noch ein Werk meiner selbst noch perfekt", betont Sylvie in ihren intimen Offenbarungen im 'Bild'-Tagebuch. "Keiner wusste, was passiert, wenn ich die Tür hinter mir zugemacht habe. Es war hammerhart. Ich war traurig, verletzt und gestresst." Hintergrund dafür waren die unterschiedlichen Reaktionen der Öffentlichkeit, die sie in der Zeit ihrer Chemotherapie erfahren habe, als sie eine Perücke getragen hat. "Ich glaube schon, dass die Leute dachten: 'Die sieht doch blendend aus bei 'Supertalent'! Sie hat doch Wimpern!' Ja, die waren aufgeklebt. 'Sie hat doch Augenbrauen!' Die waren gemalt. 'Sie hat doch gelacht!' Ja, um bloß nicht bemitleidet zu werden."

Sylvie Meis: "Ich war traurig, verletzt und gestresst"
Keiner konnte ahnen, wie es in der Zeit nach ihrer Chemotherapie Sylvie Meis wirklich ging.

Als sie sich infolge des europaweiten Schweinegrippe-Alarms zusätzlich zu ihrer Chemotherapie impfen lassen musste, hatte sie zeitweise sogar 40 Grad Fieber. "Das war die Woche vor dem 'Supertalent'-Finale", so Sylvie laut dem Blatt weiter. "Wie ich diese Show geschafft habe, weiß ich immer noch nicht. Meine Eltern haben sich damals echt Sorgen gemacht." Allerdings sei dies auch die Zeit gewesen "in der ich Fehler gemacht habe." Und das tue ihr nun "sehr, sehr leid".

Keine Frage: Sylvie scheint damit auf ihre Affäre mit einem Piloten anzuspielen, die vor einigen Wochen an die Öffentlichkeit kam. "Ich habe damals Bestätigung gesucht, weil ich mich nicht mehr komplett fühlte. Nicht mehr richtig als Frau. Äußerlich und innerlich." Immer mehr habe sie das Gefühl gehabt, die schreckliche Krankheit habe ihr die "Weiblichkeit geraubt". Sie sei damals einfach "zutiefst verunsichert" gewesen. Mehr wolle sie aber zu den "Fehlern, die danach passiert sind, nicht sagen." Nur eines sei ihr wichtig zu betonen: "Ich bin deswegen kein schlechterer Mensch, nur ein Mensch mit ganz normalen Schwächen…"

Bildquelle: Splash/Getty

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