Suzanne von Borsody: So wird sie zur TV-Killerin

Suzanne von Borsody: So wird sie zur TV-Killerin
Suzanne von Borsody © Cover Media

Suzanne von Borsody (57) weiß, wie sie sich in die Rolle einer Mörderin versetzen kann.

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Mörderisch dank Mücken

Für den gestrigen 'Tatort' schlüpfte die deutsche Schauspielerin ('Männertreu') in die Rolle der Politiker-Ehefrau Valerie Sattler, die an der Untreue ihres Gatten zerbricht und schließlich zu drastischen Maßnahmen - im Klartext: Mord - greift. Sie selbst sei eigentlich "ein friedlicher Mensch", habe aber eine Methode, um im Geiste zur Killerin zu werden.

Im Interview mit 'Express.de' erklärte sie, dass Mücken sie zur Weißglut treiben: "Wenn ich also eine Figur spielen soll, die zum Mörder werden kann oder wird, denke ich an eine Mücke, die erschlagen werden muss. Ich lege alles daran, diese Mücke zu finden; und freue mich darüber, wenn ich sie erwischt habe."

Ganz schön clever - allerdings brachte auch dies der TV-Figur nichts, die schließlich von Ulrike Folkerts (54, 'Männer und andere Katastrophen') beziehungsweise 'Tatort'-Ermittlerin Lena Odenthal überführt wurde. Die Arbeit mit der aus Kassel stammenden Schauspielerin gefiel Suzanne von Borsody trotzdem sehr. "Es hat mich sehr gefreut, mit ihr auch mal vor der Kamera spielen zu dürfen", schwärmte sie von Ulrike Folkerts.

Die Kritiken für den 'Tatort' mit dem Titel 'Roomservice' fielen indes eher lau aus. Während die 'Frankfurter Rundschau' auf so manche "Unglaubwürdigkeit" des TV-Krimis hinwies, hieß es auf 'fnp.de', dass von Borsody dank einer "eindrucksvollen darstellerischen Präsenz" eigentlich "ein paar mehr Szenen verdient" hätte.

Die Quoten waren für 'Tatort'-Verhältnisse durchschnittlich. Wie 'meedia.de' berichtete, schalteten 9,63 Millionen Zuschauer ein, um den "weitgehend langweiligen neuesten Fall von Lena Odenthal" zu verfolgen. Dies macht einen Markanteil von 27,9 Prozent aus.

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