Susanne Wuest: So steht sie zu Schönheitsoperationen

Susanne Wuest: So steht sie zu Schönheitsoperationen
Susanne Wuest gehört derzeit zu den gefragtesten Schauspielerinnen © ddp images

Schauspielerin Susanne Wuest (35) gilt als Expertin für extreme Charaktere. Auch ihr neuer Film macht da keine Ausnahme. In dem mehrfach ausgezeichneten Horrorfilm "Ich seh, Ich seh" (Kinostart: 2. Juli 2015) glänzt die blonde Österreicherin als Zwillingmutter, die nach einer Schönheitsoperation wie ausgetauscht wirkt. Wie Wuest selbst zu Beauty-Eingriffen steht, verrät sie im Lifestyle-Interview mit spot on news.

Die 35-Jährige im Interview

 

Was halten Sie persönlich von Schönheitsoperationen?

 

Susanne Wuest: Jeder muss für sich wissen, was er tut, diese Verantwortung kann man niemandem nehmen. Für jemanden, der einen entstellenden Unfall hatte, ist die plastische Chirurgie jedenfalls definitiv ein Segen. Aber ich glaube, das viele sich gar nicht im Klaren darüber sind, dass Schönheitsoperationen nicht nur vordergründig etwas mit einem machen, sondern die Veränderungen viel tiefer und weiter gehen. Einer der Ausgangspunkte für das Drehbuch meines kommenden Filmes "Ich seh, Ich seh" war eine Reality Show, in der sich jeweils die Mutter einer Familie einer kompletten "Schönheits-Korrektur" unterzogen hat. Der Moment, in dem die "neue Mutter" dann auf einmal vor der Familie steht, löste bei den Kindern unangenehme Überraschungen aus. Aber es geht ja auch um das Nicht-Erkennen einer Person durch ihr verändertes Verhalten - sowohl in der Realität, als auch in "Ich seh, Ich seh".

 

Was ist Ihr größter Beauty-Tipp?

 

Wuest: Wasser und Schlaf. Die besten Cremes helfen nichts, wenn es an Feuchtigkeit oder Ruhezeiten mangelt. Zu Kosmetik, die ich empfehlen kann, gehören eine Foundation von Bobby Brown, der Lippenstift Blush Nude von Tom Ford sowie die großartige 'Inimitable' Mascara von Chanel.

 

Was haben Sie immer in Ihrer Handtasche?

 

Wuest: Carmex und hoffentlich meine Hausschlüssel.

 

Wer ist Ihr Fashion-Vorbild?

 

Wuest: Nicht wirklich ein Fashion-Vorbild im klassischen Sinne, aber ich fand die verstorbene Herzogin von Alba schlichtweg großartig! Wen ich ebenfalls für ihren Eigensinn und Style bewundere ist die New Yorkerin Iris Apfel. Es gibt großartige Frauen, die durch ihre Intelligenz und ihr Gespür in ihrer Kleidung die Gegenwart nicht nur widerspiegeln, sondern auch dokumentieren. Ich bewundere auch Lee Miller, die Kriegskorrespondentin der amerikanischen "Vogue" im II. Weltkrieg und Grace Coddington, die in ihren Bildern Traumwelten schafft, in denen man gut verweilen kann.

 

Wie würden Sie Ihren Style beschreiben?

 

Wuest: Minimalistisch, feminin.

 

Sind Sie eine Trendsetterin?

 

Wuest: Das kann ich nicht beurteilen... Aber gibt es überhaupt noch Trends?

 

Was ist ein absolutes Fashion-No-Go für Sie?

 

Wuest: Flip Flops und andere Badeschlappen. Das ist nicht nur modisch ein No-Go, ich finde es einfach nicht ästhetisch.

 

Was war Ihre eigene schlimmste Mode-Sünde?

 

Wuest: So ziemlich alles, was ich in den 90ern getragen habe, ganz vorne mit dabei Holzfällerhemden, der Grunge-Look an sich war ein ästhetischer Frevel, wie die totgelockten Haare der 80er Jahre.

 

Welche Kalorienbombe gönnen Sie sich manchmal?

 

Wuest: An Sachertorte oder frischem Apfelstrudel kann ich nicht vorbei gehen. Und Schlagsahne auf Espresso!

 

Machen Sie Diäten?

 

Wuest: Nein. Aber ich achte schon sehr darauf, was ich esse und mache mir Gedanken darüber, was ich kaufe. Vor kurzem wollte ich in meinem Supermarkt Kartoffeln kaufen und musste feststellen, dass alle Sorten aus Ägypten und Israel waren. Kartoffeln zu kaufen, die über die halbe Welt transportiert wurden, in einem Land das Kartoffel anbaut - das ist zu paradox. Ich unterstütze das nicht.

 

Welche Sportart treiben Sie gerne?

 

Wuest: Ich laufe gerne und - wenn es die Gelegenheit zulässt - reite ich.

 

Welcher Style gefällt Ihnen bei Männern am besten?

 

Wuest: Die Anzüge der Briten, überhaupt die Art, wie sich britische Männer kleiden, finde ich sehr elegant.

 

Was tragen Sie lieber: High Heels oder Turnschuhe?

 

Wuest: Ich verstehe Kleidung als Sprache und als Ausdruck von Kultur, dementsprechend kommt es auf den Moment und die Umgebung an, in denen ich mich bewegen will.

 

Was ist Ihr absolutes Must-have im Sommer?

 

Wuest: Kleidung aus dünnem Leinen und eine Feuchtigkeitscreme mit Sonnenschutz gerne DayWear von Estée Lauder!

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