Susann Atwell hat Privatinsolvenz angemeldet

Susann Atwell spricht erstmals über ihre Insolvenz
Susann Atwell spricht erstmals über Insolvenz, ihre Ängste und Scham

"Ich hatte Angst zum Briefkasten zu gehen"

TV- Moderatorin Susann Atwell ist pleite. Im RTL-Interview hat sie jetzt erstmals ganz offen über ihre Ängste und Scham gesprochen, die sie monatelang begleitet haben.

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Schuld waren Fehlinvestitionen und unglückliche Zufälle, die die Moderatorin in den finanziellen Ruin getrieben haben. Bereits im Jahr 2010 meldete sie Privatinsolvenz an, doch erst jetzt kam es an die Öffentlichkeit. "Mir ist danach ein riesengroßer Stein vom Herzen gefallen, weil man eben nicht mehr diese Umschläge mit den Mahnungen im Briefkasten hat und keine Angst mehr haben muss, dass plötzlich gepfändet wird. Soweit war es nämlich irgendwann", gesteht Atwell.

Doch wie konnte es überhaupt soweit kommen? Jahrelang war sie eine bekannte und gefragte Moderatorin: Eigene TV-Shows, Werbeverträge, Gala-Auftritte, Rote Teppiche, Model-Jobs usw. Für alle war damals klar, dass sie auf der Sonnenseite des Lebens stehen muss. Die Wahrheit sah jedoch anders aus.

"Ich hatte eine Riesenangst davor, dass es jeder erfährt, weil ich in der Öffentlichkeit stehe. Aber jetzt kann ich gut damit leben und ich bin froh, dass es raus ist", sagt die 44-Jährige, die irgendwann kurz vor dem Zusammenbruch stand. "Das war am Ende alles nicht mehr auszuhalten."

Heute habe sie einen überschaubaren Betrag für sich und ihre Töchter zum Leben, alles andere werde sofort abgeführt. "Ich arbeite jetzt also für die Schulden, aber das ist ja auch gut so", so Atwell. Der Insolvenz kann sie jetzt sogar etwas Positives abgewinnen: "Es hat etwas Gesundes muss ich sagen. Man weiß die Dinge heute wieder etwas besser einzuordnen, auch wenn ich es gerne vermieden hätte.

(Bildquelle: dpa)

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