Hollywood Blog by Jessica Mazur

Super Bowl 2016: Schiedsrichter Clete Blakeman war der wahre Gewinner

Super Bowl 2016: Schiedsrichter Clete Blakeman war der wahre Gewinner
Schiedsrichter Clete Blakeman war der heimliche Star beim Super Bowl. © Getty Images, Ronald Martinez

von Jessica Mazur

Super-Bowl-Sonntag in Amerika. Broncos gegen Panthers. Millionen Menschen sitzen oder stehen vor ihren Fernsehern. Und auch wenn die Broncos das Spiel am Ende für sich entscheiden konnten, so sind sich die US-Medien heute einig: Der wahre Gewinner des Super Bowls 2016 heißt Clete Blakeman! Hier in den Staaten inzwischen besser bekannt unter seinem neuen Spitznamen 'HotRef'.

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So ein Super-Bowl-Sonntag verläuft ja eigentlich immer nach dem gleichen Muster. Die (meisten) Männer hängen vier Stunden vor der Glotze, fachsimpeln und kommentieren jeden Wurf, weil sie natürlich wie immer alles besser wissen. Währenddessen unterhalten sich die (meisten) Frauen über die wirklich wichtigen Dinge des Lebens, versorgen gegebenfalls die Kids und warten auf die Halbzeit-Show. Doch in diesem Jahr war alles anders. Clete Blakeman sei Dank.

Denn den 51-jährigen Schiedsrichter der Begegnung fanden viele Amerikanerinnen in seinem engen Schwarz-weiß-Outfit SO sexy, dass es nicht lange dauerte, bis der Mann DAS Gesprächsthema auf Twitter und Facebook war. Dort sammelten sich in den rund vier Stunden, die das Spiel dauerte etliche Kommentare wie „Mich interessiert der Super Bowl nur wegen der Dips und #hotref.“ Oder „Ich wünschte dieses Football Spiel würde endlich aufhören, Aufnahmen von #hotref zu unterbrechen.“ Oder auch „Ich weiß nicht für wen ihr seid, aber ich bin für #hotref.“

Das Online-Geschnatter war so prägnant, dass der sexy Schiedsrichter und seine durchtrainierten Arme über Nacht zur landesweiten Berühmtheit wurden. Denn schon am Montagmorgen konnte man zu #hotref mindestens genauso viele Artikel in den US Medien finden, wie zum Spiel selbst. Die 'E!News' nennen Clete Blakemen „the real winner oft he Super Bowl“, die 'New York Post' nennt ihn „smokin` hot“, und die 'US Weekly' erstellte umgehend ein „Who is this guy?“-Profil für den Mann, den so viele am Sonntag das Prädikat „hotter than Beyoncé“ verliehen.

Dort erfährt man allerdings nur, dass der Mann seit 2008 für die NFL tätig ist, aus Nebraska stammt und eigentlich Anwalt ist. Nicht wirklich viel, aber das könnte sich bald ändern. Denn natürlich stapeln sich bei dem „Heartthrob“ Schiri längst die Interview-Anfragen und Talk-Show-Einladungen. Wer weiß, vielleicht ist der Mann ja solo und eignet sich als nächster 'The Bachelor'-Kandidat. Die Frauen hier würden auf jeden Fall Schlange stehen.

Ich muss ja gestehen, so ganz kann ich die Aufregung um Mister 'Hot Ref' nicht verstehen. Okay, der Mann hat durchtrainierte Arme und ein nettes Lächeln, aber das reicht schon aus für ein gigantisches nationales Geschwärme? Irgendwie komisch. Muss wohl doch daran liegen, dass diese Football-Spiele einfach SO langweilig sind, dass man bzw. Frau sich euphorisch an der kleinsten Ablenkung erfreut...;)

Viele Grüße aus Lalaland sendet Jessica Mazur.

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