Suge Knight: Zwei Millionen Dollar Kaution

Suge Knight
Suge Knight © Cover Media

Suge Knight (49) wurde nach dem tödlichen Ausgang eines Autounfalls mit Fahrerflucht verhaftet.

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Er wurde verhaftet

Der Rap-Mogul befand sich seit gestern [29. Januar] auf der Flucht, nachdem er in Los Angeles einen Mann angefahren und dabei tödlich verletzt haben soll. Sein Anwalt James Blatt erklärte umgehend, sein Mandant wolle sich stellen, das ist nun passiert.

Der 'Death Row Records'-Mitbegründer, der der Karriere von Stars wie Tupac Shakur (25, 'Dear Mama'), Dr. Dre (49, 'What's The Difference') und Snoop Dogg (43, 'Wiggle') auf die Sprünge half, muss sich nun wegen Mordes verantworten und sitzt im Gefängnis von West Hollywood. Das Polizeipräsidium von Los Angeles bestätigte dies und fügte hinzu, dass eine Kaution von zwei Millionen Dollar [knapp 1,8 Millionen Euro] festgesetzt wurde.

Lt. John Corina beschrieb außerdem den Unfall näher: Gegen 15 Uhr Ortszeit hatte demnach ein Mann, auf den Knights Beschreibung passt, vor einem Burger-Laden einen Streit mit zwei anderen Männern. Der Unfallverursacher soll schließlich mit seinem Auto beim Rückwärtsfahren zwei Männer überfahren haben - es ist allerdings noch unklar, ob es sich dabei um die Männer handelt, mit denen er vorher in Streit geraten war. Danach floh der Täter in einem roten Truck. Der Wagen wurde später auf einem Parkplatz in L.A. gefunden.

Frühere Medienberichte gingen noch davon aus, dass der Unfall auf einem Filmset in Compton, Kalifornien, stattgefunden hätte. Der Polizeibeamte erklärte, es hätte dort einen früheren Streit gegeben, noch sei aber nicht geklärt, ob dabei dieselben Personen involviert gewesen waren. Der Unfall habe sich aber vor dem Burger-Laden ereignet.

Die beiden Unfallopfer, ein 51-Jähriger und ein 55-Jähriger, wurden ins Krankenhaus gebracht, wo der ältere der beiden starb. Der 51-Jährige muss weiter in der Klinik bleiben.

Suges Anwalt scheint den Unfall zu bestätigen und auch, dass der Musikproduzent am Steuer saß - allerdings erklärte er, dass es sich bei den Unfallopfern nicht um die Männer handelte, mit denen sein Mandant vorher stritt. "Er wurde von zwei Männern körperlich angegriffen und in dem Versuch zu fliehen, fuhr er unglücklicherweise zwei [andere] Personen an", meinte James Blatt gegenüber 'Associated Press'. "Er war in seinem Auto, weil er fliehen wollte. Wir sind sicher, dass er, wenn die Ermittlungen abgeschlossen sind, vollständig entlastet werden wird."

Die Polizei scheint das noch anders zu sehen und davon auszugehen, dass es sich nicht um einen Unfall, sondern ein Verbrechen handelt: "Es sieht so aus, als sei er rückwärts gefahren, habe die Opfer getroffen und sei dann noch einmal vorwärts gefahren und habe sie erneut getroffen. Die Leute, mit denen wir gesprochen haben, sagten aus, dass es nach Absicht aussah."

Sollte Suge Knight wegen Mordes angeklagt werden, drohen ihm 30 Jahre Gefängnis.

Cover Media

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