Steven Seagal: Ich bin echt ein harter Hund

Steven Seagal
Steven Seagal © Cover Media

Steven Seagal (62) liebt es, im wahren Leben auf Verbrecherjagd zu gehen und glaubt, dass seine Aufgaben als Hilfssheriff ihm bei seiner Schauspielerei helfen.

- Anzeige -

Im Leben wie auf der Leinwand

Der Actionstar ('Einsame Entscheidung') ist bekannt für seine Machorollen, bei denen er häufig die Fäuste sprechen lassen kann. Abseits von Filmsets unterstützt Steven seit 20 Jahren als Hilfssheriff die Vertreter von Recht und Ordnung. "Ich arbeite immer noch an der Grenze [von Arizona]. Ich ziehe meine kugelsichere Weste an, habe eine Maschinenpistole und jage die bösen Jungs. Ich jage hochgefährliche Leute, die mit Mord, Vergewaltigung, bewaffnetem Überfall zu tun haben. Das ist es, was ich tue. Also sehe ich mich als echten Kerl", meinte der Darsteller gegenüber dem britischen Magazin 'ShortList'. Der Amerikaner ist davon überzeugt, dass diese Arbeit ihm auch bei Dreharbeiten hilft. Allerdings ist er ein bisschen enttäuscht, wie sich die Filmindustrie entwickelt hat: Seiner Meinung nach ist es heute viel zu häufig egal, ob der Held in einem Film authentisch ist. "Wir haben jetzt die Situation, in der die Finanziers eines Films das Geld haben, sie können jeden zu einem unglaublichen Actionhelden machen. Die müssen nichts über Action wissen, weil es das Geld und Spezialeffekte gibt. In 'Iron Man' haben sie Mädchen, die so aussehen, als könnten sie aus jedem die Schei*e herausprügeln. Es ist egal, wer du bist, was du über Action und Kämpfen weißt - es geht jetzt ums Geld."

Steven Seagal mauserte sich in den 90er Jahren zu einem der bekanntesten Actionsstars der Welt, der Fans mit seiner Authentizität begeisterte: Er wuchs in Japan auf und lernte dort asiatische Kampftechniken.

Cover Media

— ANZEIGE —