Steve Carell: Ich vermisse Robin Williams

Steve Carell
Steve Carell © Cover Media

Steve Carell (52) spürte "so einen Verlust", nachdem Robin Williams (†63) gestorben ist.

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Nach wie vor in großer Trauer

Der legendäre Hollywoodstar ('Mrs. Doubtfire - Das stachelige Kindermädchen') beging im August 2014 Selbstmord, was für weltweite Bestürzung sorgte.

Auch Leinwandstar Steve Carell ('Das Büro'), ebenfalls ein Promi in der Komiker-Welt, vermisst seinen geschätzten Kollegen, den er als Durchstarter in der Traumfabrik stets als Inspiration sah. "Absolut. Ich war ein Riesen-Fan. Ich kenne keinen anderen Schauspieler, der so vielfältig war", überlegte er gegenüber dem britischen 'Time Out London'-Magazin. "Er konnte 'König der Fischer' und 'Zeit des Erwachens' machen und dann 'Flubber'. Ich habe ihn nur ein Mal getroffen, aber als er starb, verspürte ich so einen Verlust."

Wie es scheint, nimmt sich Steve ein Beispiel an dem verstorbenen Star und entwickelt sich selbst zu einem Charakterdarsteller. In dem biografischen Drama 'Foxcatcher' verkörpert er den Coach des Ringers Mark Schultz (gespielt von Channing Tatum). Der Leinwandstar wurde auch bei den kommenden Award-Verleihungen mit Nominierungen bedacht: für den Preis als bester Hauptdarsteller kann er bei den SAGs sowie den Golden Globes auf eine der begehrten Trophäen hoffen.

So viel Aufmerksamkeit er für seinen Genre-Wechsel bekommt, so egal seien ihm die verschiedenen Meinungen und der Wirbel deswegen. "Ich kümmere mich nicht darum, wie die Leute mich sehen. Wenn man damit anfängt, Rollen basierend darauf anzunehmen, ist das nicht hilfreich und wird einen nicht in eine kreative Richtung führen", betonte der Hollywoodler. "Ich nahm die Rolle an, weil ich daran glaubte, dass der Film toll werden würde - das ist alles."

Auch ansonsten ist der Schauspieler sehr bescheiden und denkt nicht, dass er Regisseur Bennett Miller (48, 'Capote') auf ihn für die Rolle gekommen wäre - vielmehr war es Steves Agent, der den Filmemacher mit dem Vorschlag kontaktierte. Obwohl viele Zuschauer Steve spontan nicht mit einer so ernsten Rolle in Verbindung bringen würden, kann er selbst verstehen, warum er am Ende für den Wunsch-Part besetzt wurde. "Teilweise spielt es in das Bild, das die Öffentlichkeit von mir hat, hinein. Wie ich wurde John du Pont als sehr harmlose Person wahrgenommen. Die Leute haben nicht erwartet, dass er all die Dinge tut, die er getan hat", sinnierte Steve Carell.

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