Steve Carell hatte keine Erwartungen an seine Karriere

Steve Carell hatte keine Erwartungen an seine Karriere
Steve Carell © Cover Media

Steve Carell (53) ging seine Karriere ganz ohne Starallüren an.

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Überhaupt nicht wählerisch

Der US-Megastar hat durch Streifen wie 'Jungfrau (40), männlich, sucht...' und die 'Anchorman'-Saga, ebenso wie durch seine Rolle in der US-Fernsehserie 'The Office' weltweite Berühmtheit erlangt. Obwohl er es anfangs nicht darauf angelegt hatte, in Komödien zu spielen, gibt er zu, dass er fast jedes Angebot angenommen hätte, um als Darsteller zu überleben.

"Um ehrlich zu sein, habe ich die Messlatte für mich nie besonders hoch gelegt", gestand er der 'New York Times'. "Ich hatte keine Vision, ich wollte einfach Arbeit haben und war bereit fast alles zu machen - na ja, keine Pornos -, um weiterhin schauspielern zu können. Ich weiß, das ist eine ziemlich scheußliche Vorstellung."

Steve ist es allerdings auch gelungen, sein lustiges Image für einige Rollen abzulegen, so für seine Oscar-nominierte Darstellung des (realen) Boxtrainers John du Pont in 'Foxcatcher'. In seinem neuesten Film 'The Big Short' spielt er neben Größen wie Brad Pitt (51) und Christian Bale (41) einen von vier Finanzexperten, die den Zusammenbruch des Kredit- und Immobilienmarktes in Amerika in der Mitte des letzten Jahrzehnts vorhersahen. Darin verkörpert Steve Mark Baum in Anlehnung an den echten Banker Steve Eisman, der unethische Hypotheken verkaufte, um sich selbst zu bereichern.

"Ich versuche, Figuren zu spielen, die sich nicht bewusst sind, dass ihre Überzeugungen verbohrt sind", räsonierte Steve, "und ich glaube, das kann entweder lustig oder dramatisch sein. Schließlich weiß die Figur selbst ja nicht, ob sie Teil einer Komödie oder eines Dramas ist."

Vor Kurzem besuchte Steve Carell ein Screening des Films in Orange County, Kalifornien und freute sich über den Eindruck, den der Streifen auf einige Zuschauer gemacht hatte. "Eine Frau sagte: 'Mann, ich fühle mich, als ob ich etwas gelernt hätte. Ich bin jetzt schlauer, aber auf eine gute Weise.' So im Sinne von: Das war informativ, es hat mir etwas beigebracht, aber ich habe mich nicht wie eine dumme Schülerin gefühlt. Das hatte nicht den Charakter eines Vortrags. Das fand ich richtig gut."

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