Stephen King: Nicht für die große Bühne gemacht

Stephen King
Stephen King © coverme.com

Stephen King (66) schreibt lieber Bücher, als vor Publikum große Reden zu schwingen.

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Kein Victoria's-Secret-Model

Der amerikanische Schriftsteller ('Carrie') stellte in München auf der Bühne im Circus Krone die Fortsetzung seines Kult-Romans 'Shining' aus dem Jahr 1977 vor, die den Titel 'Doctor Sleep' trägt. Vor großem Publikum präsentierte er sich sympathisch - aber schüchtern. Als seine begeisterten Leserinnen und Leser zum Abschluss applaudierten und sich von den Sitzen erhoben, sagte er schüchtern: "Ich bin doch nur ein Autor und kein Victoria's-Secret-Model."

Im späteren Gespräch mit 'Focus Online' erklärte er diesen Charakterzug von sich selbst genauer. "Einer der Gründe, warum Schriftsteller Schriftsteller sind und keine Redner, ist, dass ein Publikum wie dieses ihnen eine Höllenangst macht. Ich bin dafür nicht gemacht - glauben Sie mir", so der Star-Schreiberling, der 400 Millionen verkaufte Bücher und ein Jahreseinkommen von umgerechnet ungefähr 33 Millionen Euro auf dem Konto hat. Wer so heftige Hooror-Geschichten schreibt, hat sicherlich keine Angst davor, nachts alleine in den Keller zu gehen. Doch wovor gruselt sich ein Autor, der die schaurigsten Geschichten selbst erfindet? "Man kann über Wes Craven reden oder Freddy Krueger oder welchen Horrorfilme auch immer - keiner ist gruseliger als Walt Disney."

Im Interview mit dem 'Rolling Stone'-Magazin verriet der Erfolgsautor, dass beim Schreiben seinen eigenen Schauergeschichten stets 'Mambo No 5' von Lou Bega (38) laufen lässt. "Oh, dafür hat meine Frau mich fast umgebracht! Sie sagte: 'Wenn du das noch einmal spielst, komm ich nach oben und reiße dir das A...loch raus!' Und deswegen bin ich ausgezogen. Nicht als Ehemann, nur als Schriftsteller", lachte Stephen King.  

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