Stephen Dorff: Er überzeugte mit Rollen in 'Blade' und 'American Hero'

Die Karriere von Stephen Dorff
Schauspieler Stephen Dorff © picture alliance / Eventpress R, Eventpress RH

Die Karriere des Charakterdarstellers

Stephen Dorff zog mit seiner Familie in jungen Jahren von Atlanta nach Los Angeles und entwickelte dort eine große Begeisterung für Filme und die Schauspielkunst.

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Bereits im Alter von neun Jahren stand er erstmals selbst vor der Kamera: In der TV-Serie ‘Familienbande‘ übernahm er eine kleine Gastrolle. Seine erste Hauptrolle in einem Film folgte nur wenige Jahre später mit ‘Gate – Die Unterirdischen‘ (1987). Anschließend war Dorff in verschiedenen Fernsehserien auf den Bildschirmen zu sehen, so etwa in ‘Roseanne‘ und der Sitcom ‘Eine schrecklich nette Familie‘. Größere Bekanntheit und das überschwängliche Lob der Kritiker erhielt Dorff im Jahr 1992, als er in dem Gesellschaftsdrama ‘Im Glanz der Sonne‘ den jungen Engländer ‘P.K.‘ mimte, der im Südafrika der 1930er Jahre als Boxer sein Glück versucht.

In den 1990er Jahren folgte schließlich ein Rollenangebot nach dem anderen und Dorff feierte mit ‘Judgment Night – Zum Töten verurteilt‘ (1993), ‘Backbeat‘ (1994) und ‘I Shot Andy Warhol‘ (1996) große Erfolge. 1998 verkörperte er in dem Vampirfilm ‘Blade‘ den Bösewicht ‘Deacon Frost‘ und wurde für seine schauspielerische Leistung mit dem ‘MTV Movie Award‘ als ‘Bester Bösewicht‘ ausgezeichnet. Der Film machte ihn weltweit bekannt und ließ ihn in die Riege der erfolgreichsten Hollywoodstars aufsteigen. Auch nach der Jahrtausendwende war Stephen Dorff regelmäßig auf den Kinoleinwänden zu sehen, unter anderem in ‘Cold Creek Manor – Das Haus am Fluss‘ (2003), ‘Der Hades-Faktor‘ (2006) und ‘Public Enemies‘ (2009). 2015 war er ebenfalls an zahlreichen Filmprojekten beteiligt, so etwa an ‘Sex Guaranteed‘ und ‘American Hero‘.

Darüber hinaus übernahm er im Laufe seiner Karriere kleinere Rollen in mehr als 30 Musikvideos. So war er beispielsweise im Video zum ‘Aerosmith‘-Song ‘Cryin‘ (1994), in ‘Everytime‘ von Britney Spears (2004) sowie im Jahr 2008 in ‘mamamia‘ von ‘Motherfucking Beethoven‘ zu sehen.

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