Stephanie Stumph baute sich erfolgreich eine eigene Karriere auf

Die Karriere von Stephanie Stumph
Stephanie Stumph mit Antoine Monot Jr. und Wanja Mues © Patrick Hoffmann/WENN.com, PH3

Die Erfolge der Schauspielerin

Stephanie Stumph gab in mehreren Interviews zu, dass es für sie anstrengend ist, immer ‘nur‘ als Tochter ihres Vaters gesehen zu werden. Viele Leute glaubten, sie und ihr Vater seien regelrecht zusammengeschweißt.

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Schuld an diesem lang andauernden Kampf war der große Erfolg der Serie ‘Stubbe – von Fall zu Fall‘, die von 1995 bis 2014 produziert wurde und aus 50 Episoden bestand. Die Serie war außergewöhnlich erfolgreich und hatte oft bis zu 9 Millionen Zuschauer. Dabei hatte sich Stephanie von Anfang an nicht nur darauf verlassen, dank ihres Vaters Rollen bekommen zu können. Nach dem Abitur am ‘Plauen-Gymnasium‘ in Dresden studierte sie Schauspiel an der ‘Hochschule für Musik und Theater‘ in Leipzig. Noch während die Stubbe-Serie produziert wurde, nahm sie eine Reihe von anderen Rollen an.

In den Jahren 2009 bis 2012 war sie in der Serie ‘Die Bergretter‘ im ZDF zu sehen. 2010 wirkte sie in ‘Küstenwache‘ mit. 2006 bis 2012 war sie in anderen Krimis zu sehen, 2013 hatte sie in dem TV-Zweiteiler ‘Das Mädchen mit dem indischen Smaragd‘ als ‘Annie Krüger‘ neben Suzanne von Borsody die Hauptrolle. Für die Dreharbeiten zu diesem Film zog sie für mehrere Monate nach Indien. Sie hatte auch eine Reihe von Theater-Engagements. In Dresden sah man sie beispielsweise 2000 bis 2001 im ‘Das Haus in Montevideo‘. Im ‘Staatsschauspiel Dresden‘ wirkte sie im ‘Faust – Der Tragödie Zweiter Teil‘ mit, und bei den Burghofspielen in Eltville am Rhein gab sie 2008 in ‘Romeo und Julia‘ die Julia.

Stephanie Stumph kam Anfang 2015 in die Schlagzeilen, als bekannt wurde, dass das ZDF zwei wichtige Schauspieler in der Kultserie „Der Alte“ gekündigt hatte und die Rollen nun mit jüngeren Schauspielern besetzt werden. Der langjährige Mitwirkende Pierre Sanoussi-Bliss und sein Kollege Markus Böttcher schieden unerwartet aus. Dafür rückten Stephanie Stumph und Ludwig Blochberger nach.

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