Steffi Graf: Aussehen ist nicht so wichtig

Steffi Graf
Steffi Graf © Cover Media

Steffi Graf (45) bemerkt nicht unbedingt, wenn eine Freundin eine neue Frisur hat - das ist ihr einfach nicht so wichtig.

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Die guten Momente zählen

Anstelle Stunden vor dem Schminkspiegel zu stehen, verbringt das Tennis-Ass lieber schöne Momente mit Ehemann Andre Agassi (44) und den zwei Kindern - dem zwölfjährigen Jaden Gil sowie der zehnjährigen Jaz Elle. Da fallen Nebensächlichkeiten schon mal unter den Tisch, wie sie im Gespräch mit der Zeitschrift 'Emotion' verriet: "Mein Aussehen ist mir nicht so wichtig. Ich habe keinen genauen Blick für so etwas. Deshalb fällt mir auch nicht auf, wenn eine Freundin eine neue Frisur hat. Mir sind gemeinsame Momente einfach wichtiger."

Mit drei Jahren hielt die in Mannheim geborene Steffi zum ersten Mal einen Tennisschläger in der Hand, erklärte allerdings am 13. August 1999 auf einer Pressekonferenz ihren Rücktritt vom Profisport. Doch die "Sportlerin des Jahrhunderts" sei daraufhin in kein Loch gefallen, ihrer gemeinnützigen Stiftung 'Children for Tomorrow' sei Dank. "Das Engagement und die damit verbundenen Aufgaben haben mir den Übergang nach meiner Karriere tatsächlich leichter gemacht."

In Sachen Erziehung heißt es aber leider nicht immer Spiel, Satz und Sieg - auch wenn sie mit Passion Mama sei, musste sie sich vom Perfektionismus, den sie vom Tennisplatz her kannte, ganz klar verabschieden. "Ich bin gern mit ganzer Leidenschaft bei der Sache. Aber Perfektionismus und Kinder passen nicht zueinander. Da musste ich mich zwangsläufig verändern. Ich habe inzwischen gelernt, es lockerer angehen zu lassen - auch wenn es mir schwerfällt", gestand sie im Gespräch mit der Publikation. Mit ihren Lieben lebt sie heute in Las Vegas, die Familie in der deutschen Heimat wird aber trotzdem immer wieder besucht. "Wenn wir in Deutschland angekommen sind, treffen wir uns mit meiner Familie. Die Kinder wollen meistens mit den anderen als erstes in den Wald zum Spielen. Sie dürfen sich dann ein kleines Taschenmesser zum Schnitzen kaufen, und dann sieht man sie ein paar Stunden nicht. Es ist schön zu sehen, mit wie wenig man ein Kind glücklich machen kann", freute sich die Spitzensportlerin im Interview mit 'rp-online.de' und ergänzte, dass das Leben in der Wüstenstadt allerdings auch seine Vorteile hätte. So werden ihre Kinder zum Beispiel nicht von nervigen Promi-Knipsern heimgesucht. "Absolut nicht. Das ist das Schöne am Leben in Las Vegas. Es ist alles ganz entspannt. Es lauern uns keine Paparazzi auf, wir können als Familie ganz normal leben. Das ist ein schönes Gefühl", strahlte Steffi Graf.

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