Steffen Schroeder: Erfolgreich auf der Bühne und vor der Kamera

Die Karriere von Steffen Schröder
Steffen Schröder (r.) mit Marco Girnth und Melanie Marschke © picture alliance / dpa, Hendrik Schmidt

Der Schauspieler war bereits in zahlreichen Filmen und Serien zu sehen

Steffen Schroeder hatte bereits 1994 in ‘Polizeiruf 110 – Samstags, wenn Krieg ist‘ seinen ersten Fernsehauftritt. Seine Schauspielausbildung machte er von 1995 bis 1996. Danach wendete er sich jedoch zuerst dem Theater zu.

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Am ‘Schauspielhaus in Wien‘ feierte er 1996 sein Theaterdebüt in dem Stück ‘Dysmorphomanie‘ unter der Regie von Christian Stückl. Zwei Jahre später wechselte er zum ‘Wiener Burgtheater‘ und wurde unter der Leitung von Claus Peymann zu einem festen Ensemblemitglied. Am ‘Burgtheater‘ konnte Schroeder in vier erfolgreichen Spielzeiten sein Schauspieltalent als ‘Harold‘ in dem international bekannten Stück ‘Harold und Maude‘ unter Beweis stellen. 1999 folgte er dann dem Intendant Claus Peymann zum ‘Berliner Ensemble‘. Auch hier war der Theaterschauspieler für weitere zwei Jahre ein festes Mitglied und wirkte unter anderem in dem Stück ‘Hamlet‘ unter der Regie von Achim Freyer mit.

Trotz seiner zahlreichen Aktivitäten als Theaterschauspieler vernachlässigte Steffen Schroeder in der Zeit von 1996 bis 2001 Film und Fernsehen nicht. Immer wieder sah man ihn in diversen Fernsehproduktionen. So spielte er im Jahr 1997 einen Jugendlichen in der Neuverfilmung des Klassikers ‘Es geschah am helllichten Tag‘. Im selben Jahr wirkte er auch in dem ‘Tatort: Bluthunde‘ mit. Außerdem hatte er eine Rolle in Serien wie ‘SK-Babies‘ oder ‘Bella Block‘. Bereits 1996 hatte er seine erste große Rolle in einem Kinofilm. In der Verfilmung ‘Und keiner weint mir nach‘ von Joseph Vilsmaier war er damals auf der Leinwand zu sehen.

Im Jahr 2001 gab er dann seine Anstellung als festes Mitglied des ‘Berliner Ensembles‘ auf. Seitdem ist der Schauspieler freischaffend für Theater, Film und Fernsehen tätig. Dabei ist die Liste seiner Gastrollen, die er in zahlreichen Fernsehserien übernahm, beträchtlich lang. Neben Serien wie ‘Der Kriminallist‘, ‘Notruf Hafenkante‘ oder ‘Siska‘ wirkte er auch in mehreren ‘Tatort‘-Episoden mit. Nachdem er bereits diverse Gastauftritte bei den verschiedenen ‘SOKO‘-Produktionen hatte, übernahm er 2012 die Rolle des eigenwilligen Kriminaloberkommissars ‘Tom Kowalski‘ in ‘SOKO-Leipzig‘. Als frecher Neuzugang belebte er fortan das Team der sächsischen Sonderkommission. Seine Interpretation der Rolle kam beim Publikum gut an. Auch im Kino war Steffen Schroeder in diversen Kurzfilmen wie ‘Bambule‘ oder ‘So nah, so fern‘ mit von der Partie. Außerdem spielte er den Rezeptionisten ‘Andreas‘ in Til Schweigers ‘Keinohrhasen‘ und verkörperte den ‘Leutnant Bodenschatz‘ in Nikolai Müllerschöns ‘Der rote Baron‘.

Trotz seiner zahlreichen Drehaufträge vor der Kamera schaffte es Steffen Schroeder auch immer wieder auf die Bühne zurück. So nahm er verschiedene Engagements an Schauspielhäusern in Düsseldorf und in Köln sowie beim ‘Berliner Ensemble‘ an. Infolgedessen stand er beispielsweise 2011 neben Michael Degen in dem Zweipersonenstück ‘Besuch bei Mr. Green‘ im ‘Schlossparktheater Berlin‘ auf der Bühne. Das Stück war dabei so erfolgreich, dass es sogar um einige weitere Vorstellungen bis in das Jahr 2012 verlängert wurde.

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