Stefanie Giesinger über Dirndl, Tradition und Männer in Lederhose

Stefanie Giesinger über Dirndl, Tradition und Männer in Lederhose
Stefanie Giesinger in einem ihrer Entwürfe für Krüger Dirndl © Krüger Dirndl

Ein waschechtes, bayrisches Madl ist Stefanie Giesinger (19) nicht. Im Gegenteil, denn die "GNTM"-Gewinnerin kommt aus Kaiserslautern. Warum sie für das Traditionslabel Krüger trotzdem eine eigene Dirndl-Kollektion entworfen hat und ob sie auch in Zukunft als Designerin arbeiten möchte, verriet sie im Interview mit spot on news.

Interview zum Oktoberfest

Sie kommen selbst nicht aus Bayern. Warum haben Sie sich für Ihre erste Design-Kollaboration trotzdem für Dirndl entschieden?

Giesinger: Wer mich kennt, weiß, dass ich auch privat nur im Dirndl rumlaufe - kleiner Scherz, aber ich finde die Dirndl-Tradition in Bayern einfach toll.


Und wie sieht es mit Männern in Lederhosen aus?

Giesinger: Das kommt auf den Mann und auf die Lederhose drauf an. Sturzbetrunken unter der Bierbank nicht so gut. Aber wenn der richtige Bua drinsteckt, kann das schon fesch aussehen.


Werden Sie dieses Jahr selbst zum Oktoberfest gehen?

Giesinger: Zu der Zeit sind gleich drei Fashion Weeks: London, Mailand und Paris. Ich hoffe, dass ich es trotzdem schaffe. Offenbar hat die Modewelt das Oktoberfest noch nicht auf dem Schirm. Zeit, das zu ändern.


Beim Dirndl gibt es eine wichtige Tradition: Wird die Schleife rechts gebunden, ist die Trägerin vergeben, links steht hingegen für ledig. Wo werden Sie Ihre Schleife tragen?

Giesinger: Richtig, die Sache mit der Schleife - da darf ich dann natürlich keinen Fehler machen...


Könnten Sie sich eine Zukunft als Designerin vorstellen?

Giesinger: Mein Fokus ist und bleibt das Modeln. Aber tatsächlich arbeite ich gerade an einem weiteren Projekt, das aber gar nichts mit Dirndln zu tun hat. Bleibt gespannt!



spot on news

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