Stefan Konarske: So emotional ist der 'Tatort'-Abschied für ihn

"Wie eine Trennung": So nah geht Stefan Konarske der "Tatort"-Abschied
Stefan Konarske spielt in "Tatort: Sturm" ein letztes Mal den Dortmunder Kommissar Daniel Kossik © WDR/Frank Dicks, SpotOn

Sein letzter Dortmunder Fall

Im zehnten Dortmunder "Tatort" hieß es Abschiednehmen von Kommissar Daniel Kossik. Doch wie es mit der Figur weitergeht, bleibt erstmal offen. Darsteller Stefan Konarske (37, "Same Same But Different") geht dieser Frage im Interview mit spot on news nach. Dabei spricht er auch über die vergangenen fünf Jahre in Dortmund und verrät, welche Kollegin ihm in all der Zeit besonders am Herzen lag.

"Tatort: Sturm" ist Ihr Abschied. Wie war es, ein letztes Mal mit den Kollegen zu drehen?

Stefan Konarske: Zehn Folgen und fünf Jahre sind eine lange Zeit. Es fühlt sich an wie eine Trennung. Man kommt nach Hause und plötzlich ist alles vorbei, keiner mehr da. Wir alle wussten ja schon länger, dass es passieren wird, aber dann kommt der Tag und es ist wirklich zu Ende! Das hat sich merkwürdig angefühlt.

Was wird Ihnen besonders in Erinnerung bleiben?

Stefan Konarske: Ich habe so viel schöne und lustige Momente mit meinen wunderbaren Kollegen verbracht, allen voran Aylin Tezel. Jeder Tag mit ihr war mir eine Freude.

Was werden Sie an Dortmund und an dem Team vermissen?

Stefan Konarske: Ich werde die vielen gemeinsamen Momente mit dem ganzen "Tatort"-Team vermissen. Dortmund und seine Menschen haben mich beeindruckt. Das Ruhrgebiet ist generell eine herzliche und ehrliche Region. Die Menschen sagen, was sie denken und ich schätze diese Art der Kommunikation.

Was nehmen Sie aus dieser Zeit mit?

Stefan Konarske: Sehr viel Erfahrungen, Routine, Spaß am Drehen, Kontakte und Begegnungen mit Menschen, die ich ohne den "Tatort" niemals kennengelernt hätte. Dafür bin ich sehr dankbar.

Ihr letzter "Tatort" und dann kein klares Ende. Jetzt mal unter uns: Stirbt Daniel Kossik oder nicht?

Stefan Konarske: Ich weiß es nicht.

Was halten Sie persönlich von diesem Ende?

Stefan Konarske: Ich freue mich auf die Reaktionen.

Was wünschen Sie Faber und Co. für die Zukunft?

Stefan Konarske: Knackt die zehn Millionen!

Könnten Sie sich vorstellen, irgendwann noch einmal in eine feste Ermittlerrolle zu schlüpfen?

Stefan Konarske: Ich kann mir für die Zukunft viele Dinge vorstellen. Wenn ein spannender Ermittler dabei ist, dann gern auch das. Ich bin immer offen für Neues.

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