Startet Robert De Niro einen Trend?

Startet Robert De Niro einen Trend?
Robert De Niro © Cover Media

Robert De Niro (72) findet seinen Film 'Man lernt nie aus' nicht realistisch - aber vielleicht könnte er es ja werden.

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Nach 'Man lernt nie aus'

In der Komödie, die seit dem 24. September in den deutschen Kinos läuft, spielt der Altmeister den 70-jährigen Witwer Ben, der in einer Online-Modefirma ein Praktikum macht. Realistisch? Laut De Niro nicht - aber was nicht ist, kann ja noch werden, betonte er im Interview auf 'ksta.de':

"Vielleicht startet der Film damit ja einen neuen Trend. Vor allem bei uns in den USA werden ältere Menschen schnell aus dem Arbeitsprozess aussortiert und zum alten Eisen geworfen. Es grassiert in fast allen Bereichen ein furchtbarer Jugendwahn. Ich finde das ziemlich schändlich."

Schändlich genauso wie schädlich, immerhin könnten gerade ältere Menschen mit der Erfahrung auftrumpfen, die den jüngeren noch fehlt. "Es ist doch auch ökonomisch gesehen ziemlich dumm, auf das Know-how älterer Menschen zu verzichten", betonte Robert dazu.

Als Schauspieler gilt er vor allem in Sachen Know-how als Vorbild, nicht wenige seine jüngeren Kollegen preisen ihn immer wieder als Inspiration - darunter natürlich auch seine 'Man lernt nie aus'-Kollegin Anne Hathaway (32). Trotzdem ist der zweifache Oscarpreisträger auch willens von Jüngeren zu lernen - immerhin dreht sich die Welt schnell und vor allem in Sachen Technik ist es nicht leicht dranzubleiben. Sein Sohn sorge dafür, dass er nicht hilflos vor seinem Handy sitzt - ein Technik-Profi ist Robert De Niro deswegen aber noch lange nicht. Der 'Stuttgarter Zeitung' verriet er: "Ich kann E-Mails verschicken und Texte schreiben. Ich weiß, wie man googelt. Und wie ein iPhone funktioniert, weiß ich auch. Das ist aber auch schon alles. Hier enden meine Computer-Kenntnisse."

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