Hollywood Blog by Jessica Mazur

Stars wie Jennifer Aniston schwören auf Chemical Peel

Stars wie Jennifer Aniston schwören auf Chemical Peel
© AFP/Getty Images, JOHANNES EISELE

von Jessica Mazur

Ist ja immer amüsant, wenn die Stars in Interviews ihre angeblichen „Beauty Secrets“ verraten. In der Regel hört man da Sachen wie viel Wasser trinken, gesunde Ernährung und stets Sonnencreme tragen. Mag ja stimmen. Aber natürlich ist klar, dass das längst nicht alles ist. Für den perfekten Look wird gerade hier in Hollywood gespritzt, gelasert, gestrafft und gepeelt. Wer schön sein will muss leiden, richtig?

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Dass das tatsächlich so ist, hat eine Freundin von mir hier in LA jetzt am eigenen Leib erlebt. Anhand eines chemischen Peelings. Ihr Urteil: AUA!!!

Los ging's vor knapp drei Wochen in der Praxis von Dr. Zaks auf dem Camden Drive mitten im poshen Beverly Hills, 90210. Der Doc ist zwar etwas teurer (meine Freundin musste gut 700 Dollar für ihr Peeling hinblättern), aber angeblich DIE Anlaufstelle in der Stadt, wenn es um das Thema schöne Haut geht. „Ich zahle lieber mehr, anstatt hinterher auszusehen wie Freddy Kruger“, so ihr Argument. Macht Sinn.

Das Gute am „Chemical Peel“: es geht ruckzuck, denn die säurehaltige Paste muss nur ein paar Minuten auf dem Gesicht verweilen. Das nicht so Gute (um es mit den Worten meiner Freundin auszudrücken): „It frickin´ burns like sh*t!!“ Das Ergebnis nach ein paar Minuten: Ihr Gesicht brannte nicht nur, es sah auch aus, als hätte sie den schlimmsten Sonnenbrand ihres Lebens. Die richtigen Strapazen gingen aber trotzdem erst danach los. Trotz diversen Cremes und Lotions von Dr. Zaks, spannte und brannte ihr Gesicht für die nächsten zwei Tage.

Als ich meine Freundin an Tag 4 besuchte, hatte bereits der „Schuppen-Prozess“ eingesetzt. Soll heißen, die abgestorbenen Hautschichten blätterten langsam aber sicher von ihrem Gesicht ab. Und jedes Mal, wenn sie das Gesicht verzog, rieselte tote Haut auf ihr Shirt. Ein Spitzen-Look... für Halloween! Yikes!

Dank Vorwarnung des Arztes hatte sie sich aber ohnehin darauf eingestellt, ihr Appartement eine Woche lang nicht zu verlassen. Am Tag 8 sah es dann auch schon besser aus. Zwar hatte meine Freundin zu diesem Zeitpunkt noch immer einen hochroten Kopf, der aussah, als hätte sie stundenlang Hochleistungssport betrieben, doch ihre „neue“ Haut sah schon ganz passabel aus.

Heute waren wir dann zusammen einen Kaffee trinken und ich muss sagen, ich war beeindruckt. Dank des „chemical peels“ war die Gesichtshaut meiner Freundin tatsächlich glatter, ebenmäßiger und hatte diesen typischen Hollywood „fresh face“-Look à la Jennifer Lopez und Jennifer Aniston. Letztere gehört übrigens zu den wenigen Stars, die tatsächlich zugeben, regelmäßig die chemische Keule einzusetzen. Sieht schon gut aus, aber ich glaube, mir wär's dann doch zu teuer. Und zu schmerzhaft. Ihr „Schuppengesicht“ wird mir auf jeden Fall noch lange in Erinnerung bleiben :).

Hm, ich frage mich, wie viel „tote Promihaut“ wohl in diesem Jahr in den Wochen vor den Oscar in LA herunter gerieselt ist...? Probably A LOT!

Viele Grüße aus Lalaland sendet...

Jessica Mazur
Jessica Mazur