'Star Trek Beyond'-Held Karl Urban: "Wir müssen lernen, vereint und positiv aufzutreten"

Karl Urban: "Wir können alle von 'Star Trek' lernen"
Karl Urban ist im neuen "Star Trek"-Film wieder als Dr. McCoy zu sehen © carrie-nelson/ImageCollect

Karl-Heinz Urban (44), der Mann mit dem urdeutschen Vornamen, stammt aus Neuseeland und treibt sich dieser Tage am liebsten im Weltall herum. Urban kehrt am kommenden Donnerstag in "Star Trek Beyond" als Dr. McCoy mit dem Raumschiff Enterprise und seiner Crew auf die Leinwand zurück. Und diesmal, so deutet es Urban im Gespräch mit der Nachrichtenagentur spot on news an, könnte es "vielleicht das letzte Mal sein".

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Neuer Film der Kultreihe

Urban, der in der Rolle des Éomer in der "Herr der Ringe"-Trilogie erstmals globalen Kinoruhm erreichen konnte, steht nur noch für diesen Film unter Vertrag und hat nach eigener Aussage "keine Ahnung, ob das Studio eine weitere Fortsetzung der 'Star Trek'-Serie plant".

 

Mehr Leinwandzeit für Dr. McCoy

 

Dafür erhalte er im aktuellen "Star Trek"-Streifen wesentlich mehr Zeit auf der Leinwand, auch, weil er mit Mr. Spock auf einem fremden Planeten strandet. "Die Fans haben nach 'Into Darkness' eine Kampagne gestartet und gefordert, dass McCoy mehr in dem Film zu sehen ist. Und die Produzenten scheinen den Fans zugehört zu haben," so Urban.

Für die "Star Trek"-Serie wurden mittlerweile mehr als 50 verschiedene Alien-Spezies entwickelt. Ein Umstand, den Urban auf die ursprüngliche Philosophie von "Raumschiff Enterprise"-Erfinder Gene Roddenberry zurückführt. "Ich glaube, Roddenberry wollte zeigen, dass die 'Star Trek'-Serie eine Vision unserer Gesellschaft zeigt, die alle verbindet, nicht nur untereinander, sondern auch über andere Kulturen hinaus. Ich glaube, dass ist eine ganz wichtige kulturelle Botschaft, die diese Serie bis heute vermittelt", so Urban weiter.

 

Zeichen gegen Rassismus setzen

 

Er sei überzeugt davon, dass "wir alle davon lernen können. Es gibt einen besseren Weg des Zusammenlebens als den, den wir heute beschreiten. Wir müssen aufhören, Menschen wegen ihrer Hautfarbe oder Religion zu verfolgen und lernen, vereint und positiv aufzutreten."

40 Jahre lang kannte das Kino- und TV-Publikum DeForest Kelley (1920-1999) als Dr. McCoy. Für Urban war und ist es auch deshalb "eine echte Herausforderung, sein Erreichtes zu ehren und gleichzeitig Jugend und Frische in die Rolle zu injizieren. Ich hoffe, dass mir das gelungen ist", so Urban.

Auch wenn J.J. Abrams (50) beim neuen "Star Trek"-Film keine Regie führte, so sei "sein Einfluss besonders in Bezug auf das massive Set doch auch in diesem Film deutlich zu spüren."

 

Ein loyaler Freund

 

Eines habe sich in den letzten 50 Jahren von "Raumschiff Enterprise" bis heute nicht verändert: "Dr. McCoy und sein Altruismus, seine Liebe fürs Leben, das sind Attribute, die ich weiterleben lassen möchte in diesem Charakter. Er ist ein loyaler Freund, der zwar direkt und forsch ist, aber genau das liebe ich an dieser Rolle so", sagt Urban, der jüngst bekanntgab, dass er als nächstes in dem Superhelden-Streifen "Thor: Ragnarok" mitwirken wird.

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