Stacy Fawcett: Die US-Moderatorin wurde offenbar von ihrem eigenen Sohn ermordet

US-Moderatorin Stacy Fawcett wurde offenbar vom eigenen Sohn ermordet
Stacy Fawcett und ihr Sohn wurden ermordet

Stacy Fawcett war lebenslustig und beliebt

Lebenslustig und beliebt - so beschreiben Kollegen und Freunde die erfolgreiche US-Moderatorin Stacy Fawcett. Jeden Samstag hat die 45-jährige Kochrezepte ins amerikanische Wohnzimmer gebracht. Doch jetzt wurde Stacy schlagartig aus dem Leben gerissen. Am 08. April wurden die Moderatorin und ihr jüngster Sohn Josiah ermordet in ihrem eigenen Haus aufgefunden. Tatverdächtig ist ihr ältester Sohn McCann, der die beiden mit einem Messer erstochen haben soll.

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McCann kündigte offenbar direkt nach der Attacke dann seinen eigenen Selbstmord im Netz an: "Ich bin wahrscheinlich der Nächste, der sterben wird", schreibt er auf Twitter. Als die zuständigen Polizisten am Tatort ankamen, lebte McCann zwar noch, hat sich aber so schwere Wunden zugefügt, dass er später an den Folgen starb. Freunde der Familie hatten keinerlei Vorahnungen, wie Alex Bauer, ein Freund von McCann, erzählt: "Viele haben diesen Tweet gesehen, doch wir dachten es sei ein Scherz. Denn niemand kannte seine Gedanken und die Dämonen, die in seinem Kopf waren."

Einen Grund oder eine Erklärung für diese blutige Tat gibt es bislang nicht. Die Kollegen trauern um ihre verstorbene Moderatorin und liefern auch eine Erklärung dafür, warum der 19-Jährige seine Mutter und seinen Bruder umgebracht haben könnte. "Es gab Zeiten, da hat sie ihren Sohn nicht wiedererkannt. McCann hat sich wie ein Kleinkind verhalten. Am Ende hat er gar nicht mehr gesprochen", so Stacys Kollegin Ann-Marie Peterson im Gespräch mit 'ABC News'.

Bei einem Sportunfall 2013 hatte sich McCann Utu Jr. schwer verletzt, wobei sein Gehirn offenbar geschädigt wurde. Er wurde depressiv und musste betreut werden. Stacy Fawcetts Ehemann, von dem die Moderatorin getrennt lebte, hofft nun, dass die schreckliche Tragödie nicht umsonst war: "Ich hoffe, dass mein Schmerz anderen Menschen mit psychischen Problemen hilft, nicht vom rechten Weg abzukommen."

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