Sportfreunde Stiller: Für die 'Sturm & Stille'-Aufnahmen reisten sie nach Italien

Sportfreunde Stiller: So war es mit der Ersatzfamilie in Italien
Sportfreunde Stiller (v.l.n.r.): Florian "Flo" Weber, Peter Brugger und Rüdiger "Rüde" Linhof © Universal Music, SpotOn
- Anzeige -

Pool, Rotwein und gute Texte

Das neue Album der Sportfreunde Stiller - "Sturm & Stille" (7. Oktober) - entstand zu großen Teilen im sonnigen Italien. "Wir waren zweimal in der Toskana im Studio, haben dann aber auch in Hamburg im Studio aufgenommen und bei uns im Proberaum und in der Alten Schmiede in Riedlhütte in Niederbayern", erklärt Frontmann Peter der Nachrichtenagentur spot on news im Band-Interview.

Warum unter anderem in Italien musiziert wurde, hat einen guten Grund: "Italien war unser Wunsch, weil wir die Aufnahmen an einem schönen, entspannten Ort starten wollten. Und es ist natürlich total entspannt, wenn man kreativ arbeitet und zum Ausgleich am Pool sitzt. Oder wenn die Sonne untergeht und du bei einem Glas Rotwein über die Lieder und Texte diskutierst", schwärmt Flo. Keine Frage, das klingt angenehm!

Mit der Familie zur Familie

Familie und Freunde der drei Künstler waren in Italien nicht dabei: "Da waren nur wir mit unseren Produzenten, aber nach ein paar Tagen war der ganze Ort unsere Familie. Das war echt Wahnsinn", erinnert sich Peter. Es sei ein sehr kleiner Ort gewesen und schon morgens im Café habe es immer ein großes "Ciao" gegeben. "Dann haben wir mit schlechtem Italienisch Cappuccino bestellt. Und so kannte man sich sehr schnell."

Flo war nach den Aufnahmen nochmal unabhängig von der Band mit seiner Familie in der Nähe. "Und als wir zum Essen mal in den Ort gefahren sind, haben sich alle sofort wieder erinnert. Ich glaube, wir haben einen positiven Eindruck hinterlassen."

Wer hat das Sagen?

In Italien, Hamburg und Riedlhütte ist ein typisches Album der Münchner Alternative-Deutsch-Rockband entstanden. Auch beim kreativen Prozess sind sie sich treu geblieben: "Jeder schreibt Texte, jeder schreibt Musik und wir feilen dann gemeinsam", so Peter.

Und die Plattenfirma entscheidet dann, was aufs Album kommt? Nein! "Das entscheiden alles wir", sagt Sänger Peter. Das sei ihnen auch total wichtig. "2004 hatte die Plattenfirma mal die Idee, uns einen Songwriter zur Unterstützung an die Seite zu stellen. Das wollten wir aber nicht. Wir schreiben unsere Lieder selbst. Anders ist es für uns nicht vorstellbar."

spot on news

— ANZEIGE —