Southside Festival wegen Unwetter vorzeitig abgebrochen

Southside Festival wegen Unwetter vorzeitig abgebrochen
Die Zelte des Southside Festivals mussten aufgrund eines Unwetters vorzeitig abgebrochen werden © FKP SCORPIO/Southside Festival

Es sollte ein berauschendes Open-Air-Wochenende werden, doch das Southside Festival in Baden-Württemberg wurde am frühen Samstagmorgen komplett abgebrochen. "Uns blutet das Herz, aber Eure Sicherheit steht an erster Stelle. Kommt gut nach Hause, fahrt vorsichtig", heißt es in einer offiziellen Mitteilung auf der Website des Festivals.

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25 verletzte Besucher

Am Freitag sorgten heftige Gewitter zunächst für eine Unterbrechung des Open-Airs. Die Festival-Besucher wurden aufgefordert ihre Autos aufzusuchen, um sich vor dem aufziehenden Unwetter zu schützen. Nachdem sich die Lage kurzzeitig gebessert hatte, zogen dann jedoch neue Gewitter mit Windstärken bis zu 100 Kilometer pro Stunde auf und zwangen die Veranstalter zum endgültigen Abbruch.


3.000 Besucher in Notunterkünfte gebracht

Insgesamt seien von den rund 60.000 Festival-Besuchern 25 leicht verletzt worden. Sie wurden ins Klinikum Tuttlingen gebracht. 3.000 Besucher, die keinen Schutz in Pkws fanden, mussten in der Nacht von Freitag auf Samstag in Notunterkünften untergebracht werden. Am Samstag und Sonntag wären unter anderem noch folgende Bands und Künstler aufgetreten: Mumford & Sons ("The Wolf"), K.I.Z ("Boom Boom Boom"), James Bay ("Hold Back The River"), Bosse ("Kraniche"), Elle King ("Ex's & Oh's"), Jennifer Rostock ("Kaleidoskop"), The Hives ("Go Right Ahead"), Dropkick Murphys ("Walk Away") und Rammstein ("Mein Herz brennt").


Am Freitag musste wegen eines Unwetters auch das zeitgleich stattfindende Hurricane Festival in Niedersachsen unterbrochen werden. Doch im Gegensatz zum Southside Festival konnte dort die Party anschließend weitergehen. Bereits Anfang Juni fiel mit Rock am Ring ein anderes großes Open-Air den Wetterkapriolen zum Opfer. Nach einem Blitzeinschlag auf dem Festivalgelände, bei dem über 80 Menschen verletzt wurden, mussten die Veranstalter vorzeitig den Stecker ziehen.



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