Hollywood Blog by Jessica Mazur

Sommerpartys und Badespaß am amerikanischen 'Tag der Arbeit'

Sommerpartys und Badespaß am amerikanischen 'Tag der Arbeit'
Sommerpartys und Badespaß am amerikanischen 'Tag der Arbeit'

von Jessica Mazur

Hinter mir liegt ein langes Wochenende voller Hamburger, Maiskolben und Spare Ribs... Warum? Weil die Amerikaner wie jedes Jahr am ersten Montag im September den 'Labor Day' feierten und somit das ganze Wochenende im Zeichen des Labor Day Weekends stand. Der 'Labor Day' ist das amerikanische Pendant zum deutschen 'Tag der Arbeit' und gilt hier in den Staaten als symbolisches Ende des Sommers. Für Kalifornien trifft das natürlich nicht wirklich zu, denn zum Glück erwarten mich hier auch in den kommenden Wochen noch sommerliche Temperaturen. Aber dennoch fanden überall in LA Sommerparties, inklusive Badespass im Pool und BBQ-Leckereien bis zum Abwinken statt. Darüber hinaus herrschte in den Hollywood Clubs aufgrund von 'Labor Day Parties' Hochbetrieb und die ganze City war bis spät nachts auf den Beinen.

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Während es viele Celebrities nach Las Vegas zog - dort feierten in diesem Jahr unter anderem Britney Spears, Paris Hilton und Benji Madden den 'Tag der Arbeit' mit Nichtstun am Hotelpool - zog es mich in die 'Villa'. Die 'Villa' ist ein Club auf der Melrose Avenue, wurde vor ein paar Monaten eröffnet und wird seitdem in Hollywood Kreisen mit 'as exclusive as it gets' beschrieben, weil sich dort angeblich die Hollywood Stars die Klinke in die Hand geben. Höchste Zeit also, sich das Ganze einmal anzuschauen!

Dass in der 'Villa' die Regeln eines Hollywood-Hotspots herrschen, merkt man bereits beim Vorfahren. Die Jungs vom Valet Service - in Hollywood parkt man schließlich nicht selber, hier lässt man parken ;-) - geben einem nämlich genau drei Minuten, um a) zu checken, ob der Türsteher einen rein lässt, b) gegebenenfalls abgewiesen zu werden und c) wieder zurück zu seinem Fahrzeug zu eilen, bevor die Valet-Guys das Auto auf einen Parkplatz fahren und die vollen 20 (!) Dollar Parkgebühr abkassieren. Das Motto vor der Villa lautet also: raus aus dem Auto und husch, husch auf den High Heels zum Eingang. Der Türsteher war uns zum Glück wohlgesinnt und wir wurden gleich durchgewunken in die 'heiligen Hallen'.

Aha, das war er also, der derzeit hippste Club der Stadt. Nicht größer als das Wohnzimmer einer Hollywood Hills Mansion und ähnlich eingerichtet: überall bequeme Sofas und Sessel, die Wände schmücken prallgefüllte Bücherregale und antike Spiegel. Nur der weiße, aufgeblasene Astronautenanzug inkl. Helm, der über der Bar angebracht ist, fiel etwas aus dem 'Living Room Concept'...

Die Leute in der Villa muss man wohl eindeutig als hippe LA Crowd bezeichnen: die Mädels sehr, sehr skinny, die Röcke sehr, sehr kurz und die Haarextensions sehr, sehr lang... ;-) Was das männliche Partyvolk angeht, so ist eins klar: ohne Kopfbedeckung geht derzeit gar nichts in LA. Überall standen Typen mit tief ins Gesicht gezogenen Fedora-Hüten a la Justin Timberlake. Diese Hüte, gekoppelt mit einer extrem dunklen Beleuchtung im Club, sind auch der Grund, warum ich wirklich nicht sagen kann, ob und wenn ja welche Promis sich an diesem Abend in der Villa aufhielten. Gesehen habe ich keinen, die Anzahl der Paparazzi, die vor dem Laden warteten, ließ aber darauf schließen, dass irgendwer da war. Wer weiß, vielleicht stand ich am Ende neben Leonardo DiCaprio, Robbie Williams oder Lindsay Lohan - alle regelmäßige Besucher des Ladens - und hab's nicht mal mitbekommen... Super!

Bezüglich Sperrstunde ist aber auch die Villa keine Ausnahme, denn um 1.30 Uhr hieß es, wie überall in Hollywood, 'last call', die Party ist zu Ende.

Zum Glück, muss ich sagen, denn an den amerikanischen Feiertagen muss Frau schließlich morgens immer ganz früh aus den Federn, denn überall in der City warteten 'Labor Day Sales' und Sonderangebote...

Puh, BBQs, Parties und Shopping-Touren! Ganz schön anstrengend so ein 'all american holiday'! Ich glaub, ich brauch jetzt erstmal Ferien... ;-)

Viele Grüße aus Lalaland von Jessica Mazur.

 

Sommerpartys und Badespaß am amerikanischen 'Tag der Arbeit'
© Bild: Jessica Mazur