Sommer-Dschungel: Rülpsen fürs Finale

Sommer-Dschungel: Rülpsen fürs Finale
Lieber nicht hinschauen: Joey Heindle, Georgina Bülowius und Fiona Erdmann (re.) im Sommer-Dschungelcamp © RTL/Andreas Mann

Eine der irrelevanteren Fragen dieses heißen Sommers nähert sich ihrer Beantwortung: Wer darf nochmal in den RTL-Dschungel? Denn bald ist das Teilnehmerfeld für das Finale des RTL-Sommerdschungelcamps vollständig. Drei markante Figuren des 2013er-Camps rangen am Donnerstagabend auf dem TV-Schirm um den drittletzten Platz in der Hauptshow. Besonders schwer hatten es Georgina Bülowius (25), Fiona Erdmann (26) und Joey Heindle (22, "Jeder Tag zählt") dabei aber wahrlich nicht.

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Idiotensichere Prüfungen

Nach Frankfurt am Main verschiffte RTL die Kandidaten - und stellte nach Kräften sicher, dass das Trio aus der hauseigenen C-Promi-Produktion weder ins Schwitzen noch ins Schwimmen kam. Die Aufgaben spielten sich samt und sonders in einem Kaufhausgebäude statt. Und beliefen sich, etwas vereinfacht gesagt, auf das Zählen von Treppenstufen, das Beantworten von Kreuzworträtselfragen aus einem steckengebliebenem Aufzug heraus und das Einkaufen von Luxusartikeln zu einem festgelegten Gesamtpreis. Am Ende durften alle nochmal als Schaufensterpuppe posieren. Für Adrenalinstöße sorgte das kaum.


Jede Niveauhürde kann gerissen werden

Eine völlig herbe Entertainment-Enttäuschung verhinderten nur die Spezialfertigkeiten zweier der drei Kandidaten: Georgina stellte ein wenig Sonderdrama sicher, als ihr im gestoppten Aufzug so richtig schlecht wurde. Noch während des Philosophierens über das "Einatmen von Gasen, die andere ausgeatmet haben" entfleuchte dem It-Girl ein verheißungsvoller Rülpser - mit vereinten Kräften und gutem Zufächeln konnten die Kollegen Heindle und Erdmann aber Schlimmeres verhindern. Sekunden später schminkte sich Georgina auch schon wieder zurecht.


Und dann war da ja noch Dschungelkönig Joey Heindle persönlich, der auch zwei Jahre nach seinem Triumph noch Garant für liebenswert-unbedarfte Sprüche ist. Für seinen Fehlschlag beim Versuch, die Quiz-Frage nach der Hauptstadt Australiens richtig zu beantworten, hatte er immerhin eine gute Begründung parat: "In solchen Situationen kann man kein Mathe und kein Deutsch", erklärte Heindle. Und Geographie eben auch nicht, durfte sich der geneigte Zuschauer selbst ergänzen.


Am Ende brachte aber kein Rülpser den Sieg; für Georgina reichte es nur für Rang drei. Stattdessen goutierten die Sieger vielleicht gerade Joey Heindles offenherzigen Umgang mit seinen Bildungsschwächen. Er darf sich mit Costa Cordalis und Co. im Sommer-Finale messen - und sich vielleicht, wer weiß, noch einmal zum Dschungelkönig palavern.



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