Sofia Vergara nimmt sich nicht allzu ernst

Sofia Vergara nimmt sich nicht allzu ernst
Immer ein Lachen im Gesicht: Sofia Vergara vor ihrem brandneuen Hollywood-Stern © Chris Pizzello/Invision/AP

Sofia Vergara (42) hat es in Hollywood geschafft. Mit der Erfolgs-Serie "Modern Family" avancierte sie zu den beliebtesten Latinas im US-TV. Am Donnerstag wurde ihr Star-Status endgültig besiegelt, als sie ihren eigenen Stern auf Hollywoods berühmtem "Walk of Fame" enthüllen durfte. Nicht nur ihr Verlobter, "Magic Mike"-Star Joe Manganiello (38), ihre Serien-Kollegen und Sohnemann Manolo (22) jubelten ihr während der Zeremonie zu - auch Hunderte Fans hatten sich versammelt, um Vergara zu feiern.

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Sie bleibt auf dem Boden

Jetzt steigt die geschäftstüchtige Künstlerin, die neben ihrer Schauspiel-Karriere eine eigene Modemarke entwirft und für diverse Produkte die Werbetrommel rührt, auch ins Kino-Geschäft ein. In der neuen Komödie "Hot Pursuit" spielt die gebürtige Kolumbianerin neben Hollywood-Star Reese Witherspoon (39) die Hauptrolle. Vergara gibt in dem Buddy-Film die Frau eines mexikanischen Drogenbosses, die von der tollpatschigen Polizistin Witherspoon beschützt werden muss. Im Gespräch mit spot on news verrät Vergara, dass sie gerne "noch viel mehr Kinofilme drehen würde", aber leider zu wenig Zeit dafür habe. Ihre TV-Show nimmt "sieben Monate des Jahres in Anspruch", wie sie selbst sagt.


Abheben kommt nicht in Frage

Über ihren Erfolg freut sie sich zwar, merkt aber auch an, dass sie jetzt 25 Jahre im Show-Geschäft tätig sei. "Ich habe schon viele Stunden in meinen Job gesteckt, und ich weiß wie hart dieses Business ist", betont Vergara. Ihren Job in "Modern Family" bezeichnet sie dennoch als "meinen Heimathafen". Diese Rolle habe ihr "sehr viele Türen geöffnet", und sie hoffe, dass die Show noch ein paar Jahre auf Sendung bleibe, sagt Vergara.


Dass ihr Bekanntheitsgrad mit dem Erfolg der TV-Serie genauso gewachsen ist wie ihr Bankkonto, weiß auch Vergara, aber "deshalb jetzt arrogant und abgehoben zu werden", komme für sie überhaupt nicht in Frage. "Dafür bin ich viel zu sehr Familienmensch und mit beiden Füssen fest auf dem Boden der Tatsachen verankert", sagt Vergara.


Sex-Symbol mit Selbstironie

Auch ihre Rolle als globales Sex-Symbol dürfe man nicht so ernst nehmen, "man muss im Leben auch mal über sich lachen können, das ist wichtig", sagt Vergara. Damit hat sie nicht nur in "Hot Pursuit" keine Probleme, sondern auch im wirklichen Leben. "Warum nicht? Wenn du in einer südamerikanischen Familie aufwächst mit vielen Verwandten um dich herum, dann kannst du nicht zu sensibel sein, dann wird immer mal wieder der ein oder andere Witz über dich gerissen. Und das ist auch gut so", erklärt Vergara.


"Es hilft, die Dinge aus der richtigen Perspektive zu betrachten", sagt die Südamerikanerin, die laut eigenen Angaben großen Spaß daran hatte, dass ihre Filmpartnerin Reese Witherspoon in diesem Film Spanisch sprechen muss. Deren Versuche hätten ihr gezeigt, warum sich die Leute immer über ihr Englisch lustig machen würden. "Reeses Spanisch war schrecklich. Und ich habe jede Minute genossen, weil ich endlich einmal auf der anderen Seite vom Zaun stehen konnte", sagt Vergara über ihre gute Freundin Witherspoon.

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