So leidet Damian van der Vaart unter der Fehlgeburt

Sylvie van der Vaart
Sylvie Meis und Damian van der Vaart sind geschockt. © dpa, Marcus Brandt

"Er musste schrecklich weinen"

Wie erklärt eine Mutter ihrem siebenjährigen Sohn, dass die ungeborene Schwester gestorben ist? Eine Bürde, die Sylvie Mais jetzt tragen muss. Denn der frühzeitige Tod seines Halbgeschwisterchens hat ihren kleinen Sohn ernsthaft mitgenommen.

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Am 5. Dezember erlitt Sabia Boulahrouz eine Fehlgeburt. 24 Stunden zuvor noch sagte die Freundin von Sylvie Meis' Ex-Mann Rafael van der Vaart strahlend im Gespräch mit RTL, ihr gehe es "super". Doch dann der Schock: Die Fruchtblase riss. "Damian war bei seinem Vater und Sabia, als es mit der Schwangerschaft schiefging", zitiert das Magazin 'Closer' Sylvie Meis. "Er musste schrecklich weinen. Er hat sich genau wie sein Vater nach einem Geschwisterchen gesehnt. Auch wenn er bei mir war, sprach er nur von Sabias Schwangerschaft – und zählte die Tage, bis es so weit war."

Es ist ein Schmerz, der Eltern quält. Die Hilflosigkeit, das eigene Kind so leiden zu sehen. Ein Junge, der verstanden hatte: Papa und seine neue Freundin bekommen ein Baby. Ein Junge, der jetzt verstehen muss, dass seine ungeborene Schwester nie mit ihm spielen wird.

Zwar war die Dreiecksbeziehung um Rafael, Sabia und Sylvie von vielen Gerüchten, Vorwürfen und Schlagzeilen begleitet, doch für alle drei war es immer wichtig, dass Damian unter der Trennung nicht leidet. "Ich möchte so gerne für meinen Sohn, dass er sich konzentrieren kann. Auf Fußballspielen, seine Freunde. Dass er sich auf seine neue Lebenssituation einstellen kann. Ich denke, dass das das allerwichtigste ist, dass die Ruhe jetzt kommt", sagte Sylvie im RTL-Interview. Ein guter Wille, der jetzt von der Realität zerstört wurde.

Nachdem sie von Sabias Fehlgeburt erfuhr, soll Sylvie ihr sofort eine SMS geschickt haben, in der sie ihrer einstigen besten Freundin ihr Beileid bekundete und sie wissen ließ, wie leid ihr das alles täte, und dass sie gerne für sie da wäre. Der Zusammenhalt innerhalb seiner Familie – nicht nur für Damian - ist jetzt wichtiger denn je. Mittlerweile besteht wieder Hoffnung auf eine zweite Chance.

Bild: dpa

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