Hollywood Blog by Jessica Mazur

So gelingt das perfekte Selfie: Plus-Size-Model Tess Holliday verrät ihre Geheim-Tricks

So gelingt das perfekte Selfie: Plus-Size-Model Tess Holliday verrät ihre Geheim-Tricks
Plus-Size-Model Tess Holliday ist ein echter Selfie-Profi.

von Jessia Mazur

Ich war am Sonntag auf der Melrose Avenue einkaufen und habe dort in einem der Schaufenster ein Sweatshirt gesehen mit der Aufschrift „It´s a Selfie World“. Oh ja, wahre Worte! Dem Sender CBS zufolge werden täglich 93 Millionen Selfies geschossen. Oder anders gesagt: das Duck Face regiert das Internet. Und irgendwie sind wir ja alle mit Schuld.

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Ich habe eben mal mein Telefon gecheckt. In meinem Selfie-Ordner befinden sich 120 Bilder. Die meisten davon allerdings so Filter- oder Photoshop bedürftig, dass sie niemals das Licht des World Wide Webs erblicken werden. Doppelkinn durch schlechte Kopfhaltung, Licht das jedes Fältchen aufdeckt... Was meine Selbstporträt-Künste angeht, gibt es viel Raum für Verbesserung. Wenn´s euch ähnlich geht, dann lasst euch sagen: Hallelujah: Im nächsten Jahr wird alles besser!

Plus-Size-Model und Gründerin der „#effyourbeautystandards“-Instagram-Bewegung Tess Holliday hat den US-Medien nämlich pünktlich zum Jahresende verraten, wie man das perfekte Selfie knipst. Sie sagt, man müsse lediglich ein paar Tricks und Kniffe beachten und schon stünde dem ultimativen „Self-Portrait“ nichts mehr im Wege. Und so geht’s, sagt Tess:

Das klassische Selfie drinnen:

Sucht euch einen hellen Platz, wo indirektes Licht auf euer Gesicht fällt. Selfie-Pro Tess stellt sich für gewöhnlich in die Nähe ihrer geöffneten Haustür, aber ein Fenster tut es auch. Ein großer Fehler, den die meisten machen ist es laut Holliday, das Handy so hoch zu halten, dass man nach oben schauen muss. Das Plus Size Model mit einer Million Follower empfiehlt stattdessen, das Handy nur etwa 30 Zentimeter vom Gesicht entfernt und auf gleicher Höhe zu halten. Und dann...smile!

Das Draußen-Selfie:

Hier ist das richtige Licht entscheidend. Der Tipp vom Profi lautet: Niemals die Sonne aufs Gesicht strahlen lassen, sondern sich stattdessen mit dem Rücken zum Licht stellen und mit dem Kopf die Sonne blocken. Das sorgt nicht nur für eine Art natürlichen Heiligenschein, sondern auch für einen ebenmäßigen Teint und glättere Haut. Jetzt müsst ihr in Deutschland nur noch warten, bis mal wieder die Sonne scheint...;)

Das Ich-esse-Selfie:

Wer sich gerne beim Essen ablichten möchte, dem empfiehlt Holliday sich mit Essen in der Hand und nicht beim Abbeißen abzulichten. Dabei ganz wichtig: Wer auf einem Selfie etwas in der Hand hält, sollte immer das Handgelenk nach hinten knicken. Aha!

Das Spiegelbild-Selfie:

Wer sich selbst vorm Spiegel ablichten will und dabei nicht wie ein Block aussehen möchte, dem empfiehlt das Model eine Hand oberhalb der Taille zu positionieren und dann ein Knie anzuwinkeln oder die Beine zu kreuzen. Das fühlt sich zwar erst ungewohnt an, sieht aber natürlich aus und kreiert Kurven.

Und last but not least, das Liege-Selfie:

Wer sich im Liegen fotografieren will, dabei aber nicht aussehen möchte, als würde man rückwärts ins Erdinnere gezogen werden, der sollte sich ein Kissen unter den Kopf legen. Dann nur noch Kopf leicht nach oben richten, um ein Doppelkinn zu vermeiden und schon kann abgedrückt werden. Um zu vermeiden, dass man dabei vom eigenen Handy erschlagen wird, empfiehlt Selfie-Queen Tess das Telefon zwischen Zeige- und Mittelfinger zu klemmen und mit dem Daumen zu bedienen.

Na, das klingt doch alles machbar. Nur ein paar kleine Tricks und schön können wir bald alle Kim K. Konkurrenz machen. Awesome! Dem „very important“ Vorsatz, sich 2016 noch schöner und strahlender im Netz zu präsentieren steht damit also nichts mehr im Wege. Yay, das Jahr ist gerettet...;)

Viele Grüße aus Lalaland sendet Jessica Mazur.

Jessica Mazur berichtet für VIP.de aus Hollywood.
Jessica Mazur berichtet für VIP.de aus Hollywood. © Jessica Mazur