Snoop Dogg empört über schwedischen Drogentest

Snoop Dogg empört über schwedischen Drogentest
Snoop Dogg genehmigt sich bei einem TV-Auftritt einen tiefen Zug © Chris Pizzello/Invision/AP

Snoop Dogg (43, "Drop It Like It's Hot") ist kein unbeschriebenes Blatt, wenn es um das Rauchen von Gras geht: Der Rapper hat sich bereits als Marihuana-Lobbyist im Weißen Haus versucht, in Marihuana-Start-Ups investiert - und auch, so munkelt man, an dem ein oder anderen Joint gezogen. Nun hat das verrauchte Image Snoop Dogg ein paar Schwierigkeiten bereitet. Nach einem Konzert in der schwedischen Studentenstadt Uppsala wurde er von der Polizei bei einer Verkehrskontrolle zum Drogentest gebeten, wie das Boulevardblatt "Expressen" berichtet. Ein Vorgang, der den Rapper in Rage brachte.

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Rapper rügt "Rassismus"

"Sie nehmen mich mit aufs Revier, ich soll in einen Becher pinkeln, wegen absolut nichts", beschwerte sich Snoop Dogg in einem noch an Ort und Stelle gedrehten Instagram-Video. In einem weiteren Clip warf er den schwedischen Beamten vor, ihn nur aufgrund seiner Hautfarbe zum Test gebeten zu haben. Snoop Doggs Fazit: Schweden, nein danke. Er wolle nie mehr in dem skandinavischen Land auftreten, stellte er klar.

 

Ergebnis in ein paar Wochen

 

Ein Polizeisprecher betonte hingegen, Snoop Dogg sei keinesfalls aus rassistischen Gründen kontrolliert worden. Es habe sich um eine stichprobenartige Verkehrskontrolle gehandelt: "Der Künstler wurde mitgenommen, weil es Anzeichen für Drogeneinfluss gab." Snoop Dogg werde derzeit eines leichten Verstoßes gegen das schwedische Betäubungsmittelgesetz verdächtigt, hieß es weiter - mit einem definitiven Ergebnis sei "in ein paar Wochen" zu rechnen. Weiterreisen durfte Snoop Dogg trotzdem.

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