Slash: Jimi Hendrix bleibt der Beste

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Slash © Cover Media

Slash (49) ist der Meinung, dass Jimi Hendrix (†27) nach wie vor niemand das Wasser reichen kann.

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Liste mit Top-Gitarristen

Der Gitarrenkönig ('Back from Cali') schrieb für die amerikanische Ausgabe des 'Esquire'-Magazins die zwölf Kollegen auf, die sich für ihn von allen anderen abheben. Ganz oben auf der Liste: Der legendäre Hendrix, bei dem es Slashs Meinung nach egal ist, dass er bereits vor 44 Jahren starb.

"Er war der Pionier der E-Lead-Gitarre", befand der 'Guns N' Roses'-Star. "Sogar trotz der Typen vor ihm - wie Clapton und Beck und all das … Die Sache ist die, dass Jimi daherkam und der definitive Ur-Typ des wilden Mannes war, der Shit kam ihm aus allen Poren. Er vereinte die Extreme aller unterschiedlichen Nuancen, die die verschiedenen Gitarrenspieler vor ihm gezeigt hatten. Es kam scharenweise aus ihm heraus und sprach auf eine Weise, die einzig Jimi gehörte und niemandem sonst. Jimi ist immer noch der Mann. Es ist witzig, man hört so viel über ihn und er war wirklich so großartig. Und sein Zeug besteht auch noch nach diesen Jahren den Test der Zeit."

Neben Jimi Hendrix schafften es andere Idole des Wuschelkopfes auf die Liste: Joe Perry (64) und Brad Whitford (62) von Aerosmith ('Crazy') sind vertreten, ebenso wie Jimmy Page (70) von Led Zeppelin ('Stairway To Heaven') und Mick Taylor (65) von den Rolling Stones ('Gimme Shelter'). Pete Townshend (69, 'Who Are You') ist jemand, der Slash schon beeindruckte, als dieser noch sehr jung war. "Er ist noch nicht mal wirklich ein Lead-Gitarrist. Oder sieht sich als solcher an. Aber er hatte vom ersten Tag an einen echten Einfluss auf mich. Als ich als Kind in England lebte, war die liebste britische Band meines Vaters The Who. Und das lag zu großen Teilen an Pete Townshend und der aggressiven Art seines Spielens. Also habe ich mich immer mit The Who und diesem Sound identifiziert. Und als ich mit dem Gitarrespielen anfing, achtete ich wirklich ganz genau darauf, wie er spielte."

Slash gilt längst selbst als lebende Legende an der Gitarre und brachte in dieser Woche sein drittes Soloalbum 'World on Fire' heraus, auf dem er sich von Myles Kennedy and The Conspirators unterstützen lässt.

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