"Sing meinen Song": So tickt Shooting-Star Daniel Wirtz

"Sing meinen Song": So tickt Shooting-Star Daniel Wirtz
Nicht gerade Schwiegermutters Liebling: Daniel Wirtz bei "Sing meinen Song" © VOX/Markus Hertrich

Er ist der Shooting-Star der VOX-Show "Sing meinen Song - Das Tauschkonzert" und am Dienstagabend ab 20.15 Uhr dreht sich alles nur um ihn: Daniel Wirtz (39, "Keine Angst"). Gastgeber Xavier Naidoo (43, "Bei meiner Seele") hatte guten Grund, den Alternative-Rocker in die zweite Staffel seiner Sendung einzuladen: "Als ich zum ersten Mal die Songs von Daniel gehört habe, zog er mich gleich in seinen Bann." Aber in der Show geht es nicht darum, dass die Künstler ihre eigenen Hits performen, sondern dass die anderen sechs Musiker jeweils einen Song des Kollegen singen: So werden zarte Stimmen wie die von Yvonne Catterfeld die oft dreckig-launigen Wirtz-Lieder zum Besten geben. Aber woher kommen die tongewordenen Geschichten, mit denen der tätowierte Underdog zum neuen Stern am deutschen Rockhimmel wurde?

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"Mit offenen Augen"

 

Mit Sub7even fing alles an

 

"Die Texte sind eher autobiografisch, ich bin mit offenen Augen durchs Leben gelaufen, habe geschaut was passiert", erzählt der Draufgänger im Interview mit VOX. Und dieses Leben, das seine Texte schreibt, hat 1975 in der Kleinstadt Heinsberg bei Köln begonnen. Mit 15 hat er seine erste Band gegründet, mit Mitte Zwanzig die entscheidende: 1999 wurde er mit der Rock-Kombo Sub7even bei BMG unter Vertrag genommen und die Jungs erlangten durch ihre erste Single "Weatherman" und diverse Konzerte zusammen mit den Böhsen Onkelz größere Bekanntheit. Wirtz bringt als Sänger von Sub7even insgesamt drei Alben auf Englisch raus, bevor er sich 2007 in die deutschsprachige Solo-Karriere verabschiedet.

 

2007 startet Wirtz seine Solo-Karriere

 

Seinem Song "Ne Weile her" auf dem ersten Solo-Album "11 Zeugen" ist anzuhören, dass Wirtz nichts ausgelassen hat: "Ich hab' gefickt, ich hab' betrogen, mich durch's Leben gelogen, ich war viel aus und oft besoffen, hab' mir die Lichter ausgeschossen." Aber er hat sich nicht unterkriegen lassen. Denn mit dem Solo-Projekt kommen der Umzug nach Frankfurt am Main und die Gründung des eigenen Labels "Wirtzmusik". Noch 2008, im Jahr seines Debüts, heimst er seine erste Auszeichnung ein und nur ein Jahr später folgt das Album "Erdling". Aus dem geht die Single-Auskopplung "L.M.A.A." hervor. Mit "Akustik Voodoo" schoss er schließlich 2011 von Null auf Platz 5 der deutschen Album-Charts.

 

Neues Album und Tour-Sommer versprechen Erfolg

 

Vor wenigen Tagen erschien mit "Auf die Plätze, fertig, los" das fünfte Album und auf der gemeinsamen Tour mit Xavier Naidoo werden die zwölf neuen Tracks ins Schwarze dieses Festival-Sommers treffen. Bei "Rock am Ring", "Open Flair" oder "Rock im Park" ist Wirtz schon lange ein gern gesehener Gast mit einer treuen Fan-Gemeinde unter den Deutschrock-Feinschmeckern. Die werden ihm auch auf die eigene Album-Tour folgen, die im September startet. Ob der Wahl-Hesse, der sich seine Adrenalin-Kicks gerne beim Motorrad- oder Snowboardfahren holt, auch seinen Sohn mit auf die Tournee nimmt, erfährt man vielleicht in der VOX-Doku "Die Daniel Wirtz-Story", die am Dienstag im Anschluss an "Sing meinen Song" um 21.50 Uhr läuft.

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