Sinéad O'Connor: Gegen ihren Willen im Krankenhaus?

Sinéad O'Connor: Gegen ihren Willen im Krankenhaus?
Sinéad O'Connor bereitet ihren Fans immer wieder Sorgen © Jim Ross/Invision/AP

Erst ein Stalker, dann Depressionen, schließlich eine Suizid-Ankündigung auf Facebook - 80er-Pop-Star Sinéad O'Connor (48, "Nothing Compares 2U") durchlebt offenbar schwere Zeiten. Nun hat die Sängerin ihre Follower erneut in Aufregung versetzt: In einem neuerlichen Post erklärte sie, sie sei gegen ihren Willen in einem Krankenhaus festgehalten worden. Grund sei ihr Verhalten im Sorgerechts-Streit um ihren Sohn Shane (11).

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Sängerin wütet auf Facebook

 

"Ein Verbrechen, eine Frau zu sein"?

 

O'Connor erhebt schwere Vorwürfe gegen die Behörden in ihrer Heimat Irland - dort sei es "immer noch ein Verbrechen, eine Frau zu sein". Auf ihre Weigerung hin, bei einem beaufsichtigten Treffen mit ihrem Sprössling Regeln einzuhalten wie etwa zu lächeln, hätten ihr zwei Männer eine Broschüre ausgehändigt, und ihr erklärt, sie dürfe das Hospital nicht verlassen, schreibt die 48-Jährige. "Ich bin bereit, diesen verdammten Ort in Stücke zu schlagen - und jeden, der im entferntesten dafür verantwortlich ist, dass mir und meinem Sohn das angetan wird", fügte die empörte Sängerin hinzu.

O'Connor hatte erst Ende November auf Facebook mit Selbstmord gedroht, war aber von der alarmierten Polizei wohlauf angetroffen worden. Schon zuvor hatte sie mit diversen Posts für Schlagzeilen gesorgt. So hatte O'Connor ihre Fans beispielsweise um einen Job und eine Unterkunft gebeten. Die Sängerin hatte sich vor kurzem einer Hysterektomie, einer operativen Gebärmutter-Entfernung, unterzogen. In der Zeit danach sei sie sehr allein gewesen und depressiv geworden, erklärte die 48-Jährige.

Hilfe bei Depressionen bietet die Telefonseelsorge unter der kostenlosen Rufnummer: 0800/111 0 111

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