Simone Thomalla: Danke für die klaren Worte

Simone Thomalla
Simone Thomalla © Cover Media

Simone Thomalla (49) bedankte sich bei ihrem Kollegen Til Schweiger (51) für seine ehrlichen Worte.

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Til Schweiger hat Recht!

Seit am Sonntag [15. Februar] der Leipziger 'Tatort: Blutschuld' über die Bildschirme flimmerte, ist eine riesige Diskussion entbrannt, in der es mehrere Parteien gibt: Manche Zuschauer kritisierten den TV-Krimi über Twitter & Co., was wiederum von den Medien aufgenommen wurde. Am Montag schaltete sich dann Schweiger ein, selbst 'Tatort'-Star und für seine direkte Art bekannt: Auf Facebook verurteilte er zum einen, dass man "die gehässigsten Twitter-Kommentare von irgendwelchen Internetnerds" veröffentlichte, und zum anderen schrieb er: "Ich fand den 'Tatort' auch nicht prickelnd, aber das ist nicht die Schuld der Schauspieler; das ist wenn schon die Schuld des Autoren, oder vielmehr des Senders, der sagt, das wird jetzt so verfilmt, anstatt dem Autoren zu helfen einen tollen Film zu schreiben."

Die Medien konzentrierten sich in den Folgestunden allerdings nicht auf Tils Gesamtaussage, sondern auf den Satz "Ich fand den 'Tatort' auch nicht prickelnd", woraufhin der Schauspieler wenige Stunden erneut auf Facebook wütete: "'Til Schweiger kritisiert den Leipziger 'Tatort'' … WTF? Ich habe den Film nicht kritisiert, sondern diejenigen, die gesagt haben der Film wird so gedreht … Es geht mir auf den Sack, wie bei dieser Berichterstattung Aussagen weggelassen werden und andere forciert werden!"

Am Dienstagabend meldete sich endlich auch Simone Thomalla zu Wort und sprach mit der 'Bild'-Zeitung über den Medien-Krimi. Dabei bedankte sie sich ausdrücklich bei ihrem streitbaren Kollegen: "Ich danke Til Schweiger für seine gestrigen klaren Worte und kann mich dem nur anschließen." Sie fände Kritik grundsätzlich "gut und wichtig", allerdings nicht, wenn sie nur einseitig stattfindet. "Ich bin nicht der Leipziger 'Tatort'! Ich bin weder der kreative Kopf, noch stehe ich allein vor der Kamera", untermauerte Simone weiter und betonte: "Wenn der für uns zuständige MDR-Redakteur bemerkt, jeder Film sei anders und Aufgabe der Kreativen und man könne es nicht jedem recht machen, muss ich ihm widersprechen. Im Fernsehen ist die Redaktion der kreative Kopf und die letzte Instanz für die Abnahme eines Drehbuchs und des fertigen Films!"

Den Fall von Eva Saalfeld und Andreas Keppler (Martin Wuttke, 53) sahen am Sonntag immerhin 9,4 Millionen Zuschauer - neben aller Kritik ist das eine Glanzquote, für die sich die Schauspielerin auch noch einmal herzlich bedankte.

Einmal sehen wir die beiden Kommissare noch im Einsatz, dann ist Schluss: Noch 2015 läuft der letzte Fall von Simone Thomalla und Martin Wuttke, die 2008 ihr 'Tatort'-Debüt in Leipzig gegeben hatten. 

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