Silva Gonzalez: S-Bahn, Brücke oder Tabletten?

Silva Gonzalez
Silva Gonzalez © coverme.com

Silva Gonzalez (34) ließ sich im letzten Moment in die Psychiatrie einweisen, seine Lebensfreude hatte er zu diesem Zeitpunkt längst verloren.

- Anzeige -

Konkrete Selbstmordgedanken

Seit Anfang Dezember lässt sich der Entertainer, der mit der Band 'Hot Banditoz' ('Get Down on the Floor') Erfolge feierte, wegen einer schweren Depression in einer Klinik in Hamburg behandeln. Dort reflektiert er sein bisheriges Leben und die Gründe, die zu seinem Zusammenbruch führten. An seinen Gemütszustand, kurz bevor er sich freiwillig in Behandlung begab, erinnert er sich noch zu gut: "Man ist wie in Trance, also du bist gar nicht richtig da. Und dann kommen die Gedanken, dass du sagst: Ich hab keine Lust mehr, das ist kein lebenswertes Leben mehr", beschrieb er im Video-Interview mit 'vip.de' und gab zu, wie nah die Idee, sein Leben zu beenden, bereits gerückt war: "Die Gedanken waren halt, von den Bahnschienen, die bei mir in der Nähe liegen, mich vor die S-Bahn zu werfen bis über von der Brücke springen oder Tabletten zu nehmen."

Schließlich vertraute er sich seiner Mutter an, gemeinsam machten sie sich auf, um Hilfe für den Hamburger zu suchen. Kurz nach einer Einweisung in die Klinik gab Gonzalez bereits zu, wie groß der Druck wurde, seiner Rolle in der Öffentlichkeit gerecht zu werden: fröhlich, locker und immer einen Spruch auf den Lippen: "Alle kennen mich nur stark und gut drauf. Doch in Wahrheit fehlte meinem Leben Struktur", meinte er gegenüber 'Mopo'. "Jeder Tag war wie Wochenende. Ich sah keine Perspektive."

In der Therapie versucht Silva Gonzalez nun Schritt für Schritt, wieder zurück in den Alltag und zurück zu seiner alten Lebensfreude zu finden.

© Cover Media

— ANZEIGE —