Silke Bodenbender: Stetige Karriere an Deutschlands Bühnen

Die Karriere von Silke Bodenbender
Schauspielerin Silke Bodenbender © picture alliance / dpa, Horst Galuschka

Eine erfolgreiche Karriere - gewürdigt mit zahlreichen Preisen

Nach ihrem Abitur an einem Bonner Gymnasium absolvierte Silke Bodenbender in den Jahren von 1996 bis 1999 eine Ausbildung am ‘Schauspiel München‘. Diese Schauspielschule unterrichtet neben klassischen Schauspielmethoden auch Theorien des US-amerikanischen Schauspiellehrers Lee Strasberg und des russischen Regisseurs Konstantin Stanislawski.

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Während ihrer Zeit am ‘Schauspiel München‘ hatte Silke Bodenbender ein Engagement am ‘Südostbayerischen Städtetheater‘. Sie spielte dort unter anderem die Rolle des ‘Gretchens‘ in Goethes ‘Faust I‘, die der ‘Cecily‘ in Wilde’s ‘Bunbury‘, die der Hure in Brechts ‘Dreigroschenoper‘ sowie die der ‘Mandy‘ in der Uraufführung von ‘Tsunami‘, einem Stück des deutschen Autors Roland Spranger. Es folgten Verträge mit dem ‘Schauspielhaus Dortmund‘, dem ‘Schauspielhaus Düsseldorf‘, der ‘Schaubühne Berlin‘ sowie dem ‘Nationaltheater Mannheim‘. Silke Bodenbender spielte in dieser Zeit unter anderem in ‘Trommeln in der Nacht‘ (2000-2001), die ‘Pia‘ in ‘Das Fest‘ (2000-2002), die ‘Elaine‘ in ‘Merlin oder Das wüste Land‘ (2002-2003), die ‘Sofia‘ in der Uraufführung von ‘29,90‘ (2001), die ‘Luise‘ in ‘Kabale und Liebe‘ (2001-2004), die ‘Sophia‘ in ‘Platonov‘ (2003-2006), die ‘Lavinia‘ in ‘Trauer muss Elektra tragen‘ (2006-2008) sowie die ‘Lady Macbeth‘ in ‘Macbeth‘ (2009). Im Jahr 2005 spielte Silke Bodenbender ihre erste Filmrolle in ‘Folgeschäden‘, dem mit mehreren Auszeichnungen honorierten Debütfilm des Regisseurs Samir Nasr. Der deutsch-ägyptische Filmemacher wurde für diese Produktion unter anderem mit dem ‘Civis-Preis‘ und dem ‘Golden Gate‘ in San Francisco geehrt.

Der endgültige filmische Durchbruch gelang Silke Bodenbender im Jahr darauf mit der Hauptrolle im Fernsehfilm ‘Mama und Papa‘ des Regisseurs Dieter Wedel. In den darauffolgenden Jahren folgten zahlreiche Rollen in deutschen Filmen, Fernsehserien und Kurzfilmen, darunter ‘Silberhochzeit‘ (2006), ‘Erlkönig‘ (2007) und der Zweiteiler ‘Die Schatzinsel‘ (2007). 2008 wirkte sie in den Kurzfilmen ‘Die blaue Stunde‘ und ‘Alles wird wieder gut‘ mit. Im Jahr 2009 spielte sie in dem Film ‘Über den Tod hinaus‘, 2011 in ‘Die Stunde des Wolfes‘. Auch in einer Tatort-Folge war sie zu sehen, nämlich in ‘Die schöne Mona ist tot‘ (2013). 2014 spielte Bodenbender in dem österreichischen Fernsehthriller ‘Blutsschwestern‘. Mehrere dieser Filme erhielten eine Nominierung für den ‘Grimme-Preis‘, der als eine der renommiertesten Auszeichnungen für deutsche Fernsehsendungen gilt.

Die schauspielerischen Leistungen von Silke Bodenbender im 2007 erschienenen Film ‘Eine folgenschwere Affäre‘ und im 2008 erschienenen, zweiteiligen österreichischen Thriller ‘Das jüngste Gericht‘ wurden im Jahr 2008 mit dem ‘Deutschen Fernsehpreis‘ in der Kategorie ‘Beste weibliche Nebenrolle‘, gewürdigt. Für die Rolle der Mutter in Niki Steins ‘Vater Mutter Mörder‘ (2011) gewann sie im Jahr 2012 auf dem in Biarritz stattfindenden Festival ‘International de Programmes Audiovisuels‘ den ‘FIPA D’OR Grand Prize‘ als ‘Beste Schauspielerin‘. In den Jahren 2010 und 2013 erhielt Silke Bodenbender eine Nominierung für die ‘Goldene Kamera‘ in der Kategorie ‘Beste deutsche Schauspielerin‘. In den Jahren 2012 und 2014 wurde Bodenbender für den ‘Deutschen Fernsehpreis‘ nominiert, ebenfalls als ‘Beste Schauspielerin‘.

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