Silke Bodenbender: Ehrliche Worte sind Trumpf

Silke Bodenbender
Silke Bodenbender © coverme.com

Für Silke Bodenbender (39) ist Ehrlichkeit das Wichtigste.

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Aber bei Kindertränen schmilzt sie

Die TV-Schöne ('Folgeschäden') sprach mit 'Bunte.de' und erzählte, wie bei ihr zu Hause an Probleme herangegangen wird. In der Erziehung müsse man ihrer Meinung nach an einem Strang ziehen: Gemeinsam mit ihrem langjährigen Lebensgefährten, dem Autoren Florian Beckerhoff ('Frau Ella'), lebt sie in Berlin und die beiden ziehen ihren Sohn Victor groß - da müsse man auch mal streng sein. "Mir ist es wichtig, dass man in einer Beziehung alles auf den Tisch legt und Sachen offen ausdiskutiert, sich zusammensetzt und so dann auch gemeinsam das Kind erzieht. Ich setze Grenzen, bin aber keine autoritäre Mutter und werde schnell weich bei Kindertränen. Aber natürlich muss man konsequent bleiben bei Dingen, die man vorgibt."

Gestern war sie in dem ARD-Drama 'Es ist alles in Ordnung' zu bewundern - für ihre Rolle als unsichere Mutter, die von ihrem rebellierenden Teenager-Kind überfordert wird, hat sie Verständnis. "Ich glaube, dass Kinder in der Pubertät immer rebellieren und die Eltern provozieren müssen. Das gehört zum Erwachsenwerden dazu. Man darf das als Eltern nur nicht so persönlich nehmen und sollte das Ganze auch mit Humor sehen. Es ist doch besser, wenn die Rebellion auch innerhalb der Familie und nicht nur draußen stattfindet. Aber natürlich kann ich es verstehen, wenn Eltern da an ihre Grenzen stoßen."

An ihre Grenzen stößt in dem Film auch ihr Mann, der seiner Stieftochter gegenüber gewalttätig reagiert. Die Schauspielerin kann sich mit so einem aggressiven Verhalten nicht identifizieren - dank ihrer eigenen Erziehung. "Gewaltfreiheit war für mich von Kindheit an so selbstverständlich, dass mir dafür jedes Verständnis fehlt. Ich kann mir aber vorstellen, dass das anders sein könnte, wenn man selbst Gewalt erlebt hat. Jedem, der ein Kind schlägt, würde ich raten, sich ernsthaft darüber Gedanken zu machen und sich schnellstmöglich helfen zu lassen", riet Silke Bodenbender im Gespräch mit der Münchner 'Abendzeitung'.

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