Shirley Manson war trotzdem nicht zufrieden

Shirley Manson war trotzdem nicht zufrieden
Shirley Manson © Cover Media

Shirley Manson (49) sieht ihr Glück in den kleinen Dingen des Lebens.

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"Ich hatte alles, was ich wollte"

Die Sängerin ('Why Do You Love Me'), die als Frontfrau der Band Garbage seit den 90ern im Rampenlicht steht, sieht Berühmtheit nicht als Garant für Glück. "Als ich am erfolgreichsten war, fühlte ich mich auch am elendigsten", verriet sie dem 'Q'-Magazin. "Ich hatte alles, was ich dachte, was ich wollte, und es hat mich auf keine Art und Weise glücklich gemacht."

Aber das Gute liegt ja bekanntlich oft so nahe und findet sich in den einfachen Dingen "Als die Aufmerksamkeit und der Erfolg wegfielen, musste ich mir ein schönes Leben basteln, unabhängig von der Bestätigung, die ich sonst von außen erhalten hatte. [Ich musste] kleine Dinge finden, die mich glücklich machen - eine tolle Tasse Kaffee, Meditation, mit dem Hund rausgehen, tanzen - und die in mein Leben einbauen. Was ist das Geheimnis eines guten Kaffees? Ich weiß es nicht, aber ich habe einen Mann geheiratet, der das weiß."

Ihre Lebensregel für Frauen ist auch: Sei kein "gutes Mädchen". Tritt für deine Meinung ein und sei die, die du auch sein willst. "Zu oft behalten wir unsere Meinung für uns", stellte sie fest. "Eine gesunde Kultur entsteht aus einer Debatte und der Toleranz verschiedener Meinungen. Ich will keine passive Teilnehmerin meines Lebens sein, ich will eine aktive sein."

Auch Männer nimmt sie davon nicht aus. Für Shirley Manson sind eben beide Geschlechter an einer funktionierenden Gesellschaft beteiligt.

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