Shiloh Jolie-Pitt: Tochter von Angelina Jolie und Brad Pitt möchte lieber ein Junge sein

Der Jolie-Piit-Clan bei der Premiere von 'Unbroken' in Los Angeles
Bei der 'Unbroken'-Premiere erschien Shiloh in einem Anzug. © Adriana M. Barraza/WENN.com, AB1

Papa Pitt verrät: Shiloh will 'John' genannt werden

Sie trägt lieber Anzug statt Kleidchen, Badehose statt Bikini und ihre kurzen Haare versteckt sie gerne mal unter einer Mütze: Shiloh hat so gar keine Lust, die Prinzessin im Hause Jolie-Pitt zu spielen. Doch nur bei Jungsklamotten soll es nicht bleiben: Auch ihren Namen möchte die Achtjährige ablegen. "Wir müssen sie John nennen. Sonst reagiert sie nicht", verriet Papa Pitt laut 'Bild.de' in einem Interview.

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Dass Shiloh lieber ein Junge wäre und sich auch gerne so verhält, daraus hat der Brangelina-Clan nie ein Geheimnis gemacht. Erst kürzlich erschien sie mit Papa Pitt und ihren Brüdern Pax Thien und Maddox betont maskulin auf dem roten Teppich der 'Unbroken'-Premiere in Los Angeles. Schon 2010 verriet Angelina Jolie der 'Vanity Fair': "Sie will ein Junge sein. Sie mag es, alles von den Jungs zu tragen. Sie denkt, sie sei wie ihre Brüder." Zu diesem Zeitpunkt war Shiloh gerade einmal vier Jahre alt.

Shiloh Jolie-Pitt: Brangelina-Tochter mag lieber ein Junge sein
Die achtjährige Shiloh hat so gar keine Lust darauf, die kleine Prinzessin zu spielen. © Santi/Splash News

Sich über das eigene Geschlecht Gedanken zu machen, sei aber nicht ungewöhnlich in diesem Alter. Psychologin Rüya Kocalevent erklärt im Interview mit RTL: "Ab dem zweiten Lebensjahr ungefähr entwickeln die Kinder eine Vorstellung davon, welchem Geschlecht sie angehören. Insofern ist ab dem zweiten Lebensjahr alles möglich, als Beginn einer frühen Geschlechtsidentitäts-Störung im Kindes- und Jugendalter."

Shilohs Eltern jedenfalls scheinen sich keine Sorgen darüber zu machen, ob sich ihre Tochter lieber mit Jungs identifiziert. Wie Jolie einst in einem Interview verriet, sei sie in diesem Alter genauso gewesen. Zu dieser Gelassenheit rät auch die Expertin: "Eltern wird empfohlen, das Kind nicht zu bestrafen oder es daran zu hindern, sich so auszuleben. Aber man sollte es auch nicht fördern", so Kocalevent.

Ob es sich bei Shiloh nur um eine Phase handelt, wird die Zeit zeigen. So oder so: Die Achtjährige weiß, dass ihre Familie immer hinter ihr steht - und nur darauf kommt es letztlich an.

Bilderquelle: WENN / Splashnews

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